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Wieder X! Remiskönig Unken scheitert in Saalfelden am "eigenen Unvermögen"

Im Eröffnungsspiel der 14. Runde wurde in der SaalfeldenArena vergeblich nach einem Sieger gesucht. Trotz Chancenplus musste sich der TSV Unken gegen die heimische FC Pinzgau Saalfelden 1b unterm Strich mit einem 1:1-Unentschieden zufrieden geben. Für die Burschen aus dem unteren Saalachtal war's das sechste Remis in dieser Saison. Keine andere Mannschaft teilte in der 2. Landesliga Süd so oft die Points.

Fotocredit: TSV Unken

 

Handschuh Szabo verhinderte Schlimmeres

"Wir haben 20 Minuten gebraucht, um uns auf die Platzgröße einzustellen", schilderte Unkens spielender Sektionsleiter Florian Wimmer. Nachdem die Regionalliga-Fohlen in der Anfangsphase die Marschroute vorgegeben hatten, fanden die Gäste immer besser und besser ins Geschehen. In der 23. Minute rappelte es im Gebüsch: Sturm bediente Pfaffenbichler, der blieb kühl und stellte auf 0:1. "In dieser Situation waren wir zu unerfahren", seufzte Heim-Coach Norbert Nemeth, der seinen Grünschnäbeln dennoch ein Kompliment aussprach: "Grundsätzlich war ich mit meiner jungen Truppe sehr zufrieden." Bis zum Pausenpfiff von Schiedsrichter Marcinko fand der TSV noch die ein oder andere Chance vor, zumeist war aber bei Keeper Szabo Endstation. "Er hat wirklich gut gehalten", applaudierte auch Nemeth.

 

Unken dem Sieg näher 

Der Start in den zweiten Durchgang verlief ähnlich wie der Beginn des ersten. "Saalfelden war eingangs die bessere Mannschaft", gestand Wimmer. Zu diesem Zeitpunkt nicht unverdient, dass Markanovic nach gewonnenen Pressball von Laurenz Flörl die Frucht ins lange Eck legte und somit die Unkener Führung egalisierte - 1:1 (56.). Wimmer ortete dabei ein "klares Abseits". Im Finish holten die Gäste zur großen Schlussoffensive aus. Sah alles vielversprechend aus - das einzige Manko? Der fahrlässige Umgang mit den Möglichkeiten. Bei zwei 3-gegen-1-Situationen zerschellten die "Huberbuam" an Details. "Da wollte der finale Pass nicht kommen", erzählte Wimmer, der ebenfalls einen Matchball am Schlappen hatte, den Sitzer jedoch verjuxte. "Wir hatten es in der eigenen Hand. Im Endeffekt sind wir am eigenen Unvermögen gescheitert. Die Saalfeldener können mit dem einen Punkt sicher besser leben als wir", zog Wimmer nach Saisonremis Nummer sechs ein letztes Fazit.

 

Die Besten: Pauschallob (herausragend: Szabo) bzw. Sturm, Eder, L. Wimmer, T. Wimmer

 

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