5:1 in Anif! Ziege-Crew lässt sich weiterhin nicht abschütteln

In der 13. Runde der Regionalliga Salzburg bekam es der USK Anif mit dem FC Pinzgau Saalfelden zu tun. Während sich die Anifer als Tabellenfünfter bislang mit dem Mittelstand abfinden mussten, schielten die Pinzgauer mit mehr als einem Auge auf den Thron. Im Hinspiel noch hauchdünn mit 1:0 gewonnen, sorgten die Männer von Trainer Christian Ziege heute Nachmittag für deutlichere Verhältnisse. Trotz langer Zeit in Unterzahl hieß es schlussendlich 5:1 für die Saalfeldener.

 

Denkbar unglücklicher Beginn für die Gäste

"Der Start in diese Partie war für uns sehr durchwachsen", brachte es Saalfeldens Sportmanager, Hannes Rottenspacher, auf den Punkt. Nach nur wenigen Sekunden gingen die Anifer durch einen verwandelten Strafstoß von Heim-Kapitän Rene Zia mit 1:0 in Front (1.), ehe für FCP-Keeper Stipo Colic in Minute 12 der Arbeitstag vorbei war. "Er hat sich am Ellbogen verletzt. Ich hoffe, dass es nicht so schlimm ist", berichtete Rottenspacher. Aufgrund dieser zwei Nackenschläge präsentierten sich die Gäste anfangs unsortiert und wirkten etwas geschockt. Ab der 20. Spielminute sah Rottenspacher dann jedoch einen "Einbahnstraßenfussball". Nachdem der Motor der Saalfeldener etwas verspätet aber doch heißgelaufen war, klingelte es: Tamas Tandari sorgte für den Ausgleichstreffer (24.). 

 

Rottenspacher: "Mit dem 1:5 sind die Anifer noch gut bedient"

Der zweite Spielabschnitt startete aus Sicht der Ziege-Truppe absolut nach Plan. Erst brachte Charles Adams den aktuellen Tabellenzweiten der Regionalliga Salzburg in Front (53.), zwei Minuten später baute Pablo Enrique Ruiz den Vorsprung aus - 1:3 (55.). Als Christopher Fürstaller nach knapp einer Stunde Spielzeit den Roten Karton sah, schien das Spiel auf die andere Seite zu kippen (62.). "Nach einem Foul hat Christopher seinen Gegenspieler weggeschubst. Dass wir dann in Unterzahl spielen mussten, hat man aber nicht wirklich gemerkt", so Rottenspacher. So gelang den dezimierten Gästen in der 70. Minute durch Flügelflitzer Andrew Brody gar der vierte Treffer - 1:4. Im Endspurt kam es für die Hausherren noch dicker: Weil Gadenstätter verletzt raus musste, agierten die Saalfeldener zwischenzeitlich zu neunt. Den Ziege-Buben war's auf gut Deutsch gesagt wurscht, markierten durch Harry Cooksley den 1:5-Endstand (85.). "Mit dem 1:5 sind die Anifer noch gut bedient. Es war ein hochverdienter Sieg, der meiner Meinung nach sogar noch eine Spur höher hätte ausfallen können", bleiben Rottenspacher und seine Pinzgauer dem Leader SAK nach wie vor auf den Fersen.

 

Die Besten beim FC Pinzgau: Pauschallob (herausragend: Andrew Brody (RV), Joshua Heard (LV), Pablo Enrique Ruiz (ZM), Denis Kahrimanovic (IV)).

 

 

 

Redakteur: Maximilian Winkler

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