Prestigeträchtiges Pongau-Derby endet Remis

Im Laufe der ersten Grunddurchgangshälfte mutierte der SK Bischofshofen zu Pongaus Nummer eins. Diese Tatsache konnte auch die 0:1-Niederlage im Auftaktderby gegen den TSV St. Johann nicht verhindern. Eine Revanche für die misslungene Erstrundenpartie wollte heute zwar nicht gelingen, aber nach dem 1:1-Remis bleibt zumindest ein Point in Bischofshofen.

 

BSK-Goalgetter Ferdinand Takyi (Bildmitte) blieb im Derby ohne Tor, hält weiterhin bei drei Volltreffern.

Fotocredit: FMT-Pictures/KJ

 

Lottermoser-Buben den Tick stärker 

Das Pongauer Derby begann für die Hausherren denkbar ungünstig. Läppische elf Minuten wurde die Begegnung alt, als Spielleiterin Marina Aufschnaiter nach einem Vergehen in der BSK-Box den St. Johannern einen Elfmeter zusprach. "Mit dem Strafstoß, der zurecht gepfiffen wurde, hat das Spiel natürlich sehr schlecht angefangen", seufzte Adonis Spica, der Übungsleiter der Heimelf. Manuel Waltl übernahm die Verantwortung und stellte relativ rasch auf 0:1. Nach dem Führungstreffer bekamen die St. Johanner das Spielgeschehen gut in den Griff. "Bischofshofen wurde nur einmal nach einem Standard gefährlich", erinnerte sich St. Johanns "Feldherr" Ernst Lottermoser, der sogar noch eine gute Möglichkeit auf das 0:2 sah, die Oberkofler jedoch nicht nutzen konnte.

 

Den Auswechslungen geschuldet: BSK kam auf und traf

In der Halbzeitpause war Spica quasi in der Pflicht, personell etwas zu verändern. Gesagt, getan - für Antl und Poric kamen Mahovic und Krizak neu in die Partie. "Durch die Wechsel sind wir dann viel kreativer geworden", juchzte der BSK-Trainer. Just in Minute 56 machten sich die Auswechslungen vollends bezahlt: Eine Witkowski-Hereingabe wusste Joker Simon Krizak zu verwerten - 1:1. "In dieser Phase waren sie besser, haben ordentlich gedrängt", so Lottermoser. Weil Ajibade eine Offensivaktion der Gäste nicht zu Ende bringen konnte und auch ein Bischofshofner Freistoß in aussichtsreicher Position nichts einbrachte, blieb es unterm Strich beim 1:1-Remis. Bezüglich Gerechtigkeit der Punkteteilung waren sich beide Trainer einig. Lottermoser: "In Summe ein gerechtes Unentschieden. Wir sind zufrieden." Spica freute sich darüber hinaus über die Tatsache, in der nächsten Runde aus den Vollen schöpfen zu können: "Es gab heute keine Verletzungen oder Sperren. Wenn nichts Unverhofftes passiert, sind nächste Woche alle einsatzbereit." Zudem hatte der sympathische Bosnier noch ein paar Worte in Richtung Schiedsrichterteam parat: "Das war heute auf Profi-Niveau. Marina hat gezeigt, warum sie eine FIFA-Schiedsrichterin ist."

 

 

 SK Bischofshofen  1:1 (0:1)  TSV St. Johann 

Bischofshofen, SR: Marina Aufschnaiter

 

Torfolge: 0:1 Manuel Waltl (12., Elfmeter), 1:1 Simon Krizak (56.)

 

Die Besten: Goran Antunovic (OM), Karol Solciansky (IV), Dariusz Witkowski (LM); Florian Ellmer (ST), Johann Höllwart (DM)

 

 

 

Redakteur: Maximilian Winkler

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