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Erfolgreicher Pinzgau-Trip: "Glücklicher" SV Seekirchen wahrt seinen Frühjahrs-Nimbus

In der 3. Runde des Regionalliga Salzburg-Frühjahrs konnte der Tabellenführende SV Seekirchen den FC Pinzgau Saalfelden auswärts knapp mit 2:1 in die Knie zwingen. Mit diesem Sieg baute die Lapkalo-Elf ihren Vorsprung auf den Tabellenzweiten Kuchl aus und bleibt im neuen Jahr weiterhin ohne Punktverlust. Bitter für die Pinzgauer: Rädelsführer Tamas Tandari vernebelte im Nachschlag einen Elfmeter.

Fotocredit: SV Seekirchen (ARCHIVBILD)

 

Saalfelden gab ganz klar den Ton an 

"Das Wetter war hier besser als in der Stadt", zeigte sich Gäste-Dompteur Mario Lapkalo schon bei der Ankunft überrascht. Ein Stück weit für Entgeisterung sorgte auch sein Team, dass an die gute Leistung der Vorwoche nicht anschließen konnte. "Wir haben nicht richtig ins Spiel gefunden - heute hat irgendwie die Spritzigkeit gefehlt." Die Saalfeldener starteten indes ambitioniert in ihr erstes Heimspiel des 2022er-Jahres und übernahmen schnell das Kommando. Nachdem Joao Pedro und Tandari nur hauchdünn am Führungsgoal vorbeigeschrammt waren, endete Seekirchens erster Offensivmoment gleich mit einem Elfmeterpfiff. Den fälligen Strafstoß ließ sich Volkert nicht nehmen und traf zur mehr als schmeichelhaften Gäste-Führung (22.). Die überlegenen Hausherren sorgten in der weiteren Folge zumindest für einen Gleichstand zur Pause: Winter-Neuzugang Vadze netzte nach Joao Pedro-Ecke ein (35.). "Wir haben in der ersten Hälfte sehr gut gespielt, konnten uns aber keinen Polster erarbeiten", war FCPS-Coach Christian Ziege mit der Ausbeute seiner Elf nicht zufrieden.

 

SVS-Hexer Tezzele hielt "Dreier" fest

Die zweite Spielhälfte sollte zunächst so beginnen, wie die ersten 45 Minuten aufgehört hatten. Die Pinzgauer suchten weiterhin den schnellsten Weg zum Tor und kombinierten sich gut durch die Reihen des SV Seekirchen - auch wenn keine zwingenden Chancen herausschauten. Das sollte sich aber schnell ändern, als Vadze nach idealem Zuspiel aus spitzem Winkel nur die Stange traf. Die Gäste waren in dieser Phase mit Defensivarbeit beschäftigt und bei Weitschüssen von Fürstaller und Adjei nur in der Zuschauerrolle. Erst nach einer Ecke waren die Flachgauer wieder einmal gefährlich und sollten diese Möglichkeit durch Büchele zur abermaligen Führung nutzen (70.). In der Schlussphase setzten die Ziege-Männer noch einmal alles auf eine Karte. Im Nachschlag ergab sich schließlich die große Gelegenheit auf einen späten Punktgewinn, doch Tandari scheiterte vom Elferpunkt am herausragenden Gäste-Goalie Tezzele (92.). "Er hat uns ohne Zweifel den Sieg geschenkt. Im Endeffekt war's einer der glücklichen Sorte", durften Lapkalo und seine formstarken Seekirchner drei Punkte einpacken. Ziege trauerte derweil dem verschossenen Penalty nach: "Die Niederlage ist sehr bitter, zumal wir mit dem Elfmeter zumindest ein Remis hätten holen können. Aber wenn man die Tore nicht macht, kann man keine Spiele gewinnen."

 

Die Besten bei Seekirchen: Tezzele (TW), Eliasch (RV), Lapkalo (LF), Noggler (LM)