Salzburger Liga

"Lange gebraucht, um in der Liga anzukommen" - Aufsteiger Thalgau schlägt sich dennoch wacker!

Den harten Zweikampf mit dem SK Adnet konnte der UFV Thalgau in der abgelaufenen 1. Landesliga-Saison für sich entscheiden und stemmte schlussendlich den Meisterteller in die Höhe. Das Abenteuer Salzburger Liga startete für den frischgebackenen Meister jedoch etwas holprig. Erst gegen Ende des ersten Saisonabschnitts nahmen die Stevic-Schützlinge in Sachen Punktesammeln Fahrt auf und konnten das Jahr 2018 auf dem zwölften Tabellenrang abschließen. Im neuen Jahr wollen sich die Thalgauer so schnell wie möglich aus dem Abstiegskampf verabschieden.

 

 

Liganeuling kam erst verspätet in die Gänge

Was war das für eine abgefahrene 1. Landesliga-Spielzeit 2017/18. Thalgau und Adnet matchten sich bis zum Schluss und hatten am Ende gleich viele Punkte am Konto. Das wesentlich bessere Torverhältnis kürte die Flachgauer letztlich zum verdienten Meister. Eine Etage höher wehte für die Stevic-Crew aber ein ganz anderer Wind. "Wir haben lange gebraucht, um in der Liga anzukommen", bringt es Thalgau-Coach Stanislav Stevic auf den Punkt. Nach durchwachsenem Start mit zwischenzeitlich fünf Niederlagen am Stück, fand der Aufsteiger nach und nach in die richtige Spur. Unterm Strich sprang für den Liganeuling Tabellenplatz zwölf heraus mit einem kleinen Polster auf die brandgefährliche Abstiegszone. "In Summe können wir zufrieden sein. Vor allem die letzte Phase im Herbst war ganz gut, auch wenn wir unser Ziel, 20 Punkte zu holen, schlussendlich nicht erreichen konnten", schildert Stevic. Dass im Fußball ausschließlich die Punkte zählen verneint der Thalgauer Trainer: "Für mich sind auch andere Dinge wichtig. Mit Grubinger und Schellnegger haben sich zwei 18-jährige Youngsters einen Stammplatz erkämpft. Die Entwicklung unserer jungen Spieler funktioniert also ganz gut." Für die Frühjahresmeisterschaft wollen die Thalgauer all die positiven Aspekte, die der erste Saisonabschnitt mit sich gebracht hatte, unbedingt mitnehmen. "Zum Teil haben wir richtig gut gespielt, allerdings am Ende knapp und mit sehr viel Pech verloren. Vielleicht ist im neuen Jahr das Glück in diesen Spielen auf unserer Seite", betet Stevic in Richtung Fußballgott. "Unser Vorhaben ist und bleibt der Klassenerhalt. Ich hoffe, dass wir erst gar nicht in den Abstiegsstrudel geraten."

 

Holzinger geht - dafür kommt höchstwahrscheinlich ein Einheimischer

Für das neue Jahr 2019 sind in Thalgau kleine Veränderungen geplant. Mit Michael Holzinger, der seine Zelte künftig in Berndorf aufschlagen wird, steht bereits ein Abgang fest. "Michi hatte in den vergangenen Jahren enormes Verletzungspech und konnte seine muskulären Probleme nur bedingt in den Griff bekommen", so Thalgaus Mann an der Seitenlinie. Im Gegenzug wird wohl ein waschechter Thalgauer, der derzeit in der 2. Landesliga kickt, zum UFV wechseln. "Unter Dach und Fach ist es zwar noch nicht, aber es schaut ziemlich gut aus, dass dieser Transfer im bald öffnendem Transferfenster fixiert wird. Bis dahin will ich noch keinen Namen nennen", erklärt Stevic. 

 

Und wie sieht die Vorbereitung in Thalgau aus, Herr Stevic?

"Inoffiziell läuft die Vorbereitung bereits. Die Burschen gehen selber laufen und treffen sich einmal pro Woche zum Kicken in der Halle. Offiziell wird das Training am 16. Jänner losgehen. Dann werden wir vier bis fünf Mal die Woche trainieren, wobei eine Einheit auf dem Kunstrasen in Straßwalchen stattfindet. Von 6. bis 10. März gibt es dann noch ein Trainingslager in Porec (Kroatien)."

 

Thalgau hofft auf den zweiten Streich

Die Frühjahresmeisterschaft beginnt für die Thalgauer am 23. März mit dem Heimspiel gegen den USC Eugendorf. Im Hinspiel triumphierten die Stevic-Buben etwas unerwartet, aber nicht unverdient mit 3:1. Eintagsfliege? Oder gibt es gegen die Eugendorfer zum wiederholten Male den Derbysieg?

 

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