Salzburger Liga

Business as usual - Abstiegskampferprobte Salinenstädter wollen unbedingt die Liga halten!

In der abgelaufenen Salzburger Liga-Spielzeit musste die ÖTSU Hallein alle Register ziehen und konnte erst in der letzten Runde den Klassenerhalt unter Dach und Fach bringen. Und auch in der aktuellen Saison spukt es in der Salinenstadt ganz gewaltig: Mit lediglich zwölf Zählern auf dem Konto werden die Halleiner als Tabellenvorletzter den Jahreswechsel erleben. Das Ziel für die bevorstehende Frühjahresmeisterschaft ist klar definiert, sollten die Vizkotter-Buben zum wiederholten Male den Karren aus dem Dreck ziehen.

 

 

Wenn der Abstiegskampf zur Routine wird...

Trotz der 2:3-Niederlage am letzten Spieltag der abgelaufenen Saison gegen Hallwang wurde bei der ÖTSU Hallein bis tief in die Nacht gefeiert: Die Truppe des Ex-Trainers Thomas Eder schaffte den harterkämpften Ligaverbleib. "Eigentlich wollte ich in dieser Spielzeit nicht wieder so zittern müssen, aber in der Salzburger Liga sind wir ja nicht bei Wünsch-dir-was", gesteht Halleins Sportlicher Leiter David König. Dass das Leben beziehungsweise das Fußballgeschäft weiß Gott kein Wunschkonzert ist, offenbarte sich für die Halleiner in der aktuellen Saison knallhart: Während des mehrmonatigen Besuches im Tabellenkeller gab es für die Union den "Ligadreier" Nummer eins erst in Runde 11 (3:1-Derbyerfolg in Puch). Wenigstens der Abschluss ist den Tennengauern geglückt: Just im letzten Spiel des 2018er-Jahres konnten die Vizkotter-Jungs mit einem fuliminanten 3:0-Erfolg über Altenmarkt die Rote Laterne noch der TSU Bramberg übergeben. Doch Zufriedenheit schaut anders aus, wie König bestätigt: "Wir haben es den Gegnern über weite Strecken zu leicht gemacht und am Ende zu wenig Punkte geholt." Der geglückte Jahresabschluss gibt dem "Kellerkind" aber die nötige Hoffnung. "Gegen Ende der Herbstsaison haben wir unsere Defensive etwas stabilisieren können. Im Kehraus gegen Altenmarkt hat dann wirklich alles gepasst. Somit gehen wir mit einem guten Gefühl in die Winterpause und letztlich auch in die bevorstehende Frühjahresmeisterschaft", schildert Unions Sportlicher Leiter. Das Ziel bleibt nach wie vor dasselbe: "Wir wollen auch in der nächsten Saison ein Teil der Salzburger Liga sein. Die brenzlige Situation ist uns bekannt. Ich bin mir sicher, dass wir in den 13 Endspielen, die im zweiten Saisonabschnitt auf uns zukommen werden, die nötigen Zähler holen, um schlussendlich nicht abzusteigen", so König weiter.

 

Coach Vizkotter bleibt

Am Transfermarkt hielt sich der Tabellenvorletzte der Salzburger Liga bislang noch zurück. Ob es tatsächlich Zu- und Abgänge geben wird, stellt sich vermutlich erst im Jänner heraus. "Jetzt möchte ich dazu noch nichts sagen", wird bei König bis dato ohne offene Karten gespielt. Was aber sicher ist: Heinz Vizkotter wird die Union auch noch im zweiten Saisonabschnitt betreuen.

 

Und wie sieht die Vorbereitung in Hallein aus, Herr König?

"Die Spieler gehen bereits jetzt eigenständig laufen. Der offizielle Trainingsstart wird am 15. Jänner sein. Aufgrund der Tatsache, dass wir eine eigene Kunstrasenanlage haben, können wir unsere Vorbereitung vielfältig gestalten. Ich bin zuversichtlich, dass wir uns in der Winterpause die nötige Kraft für den kräftezerrenden Abstiegskampf holen."

 

Vizkotter-Mannen gastieren in Straßwalchen

Die ÖTSU Hallein nimmt am 23. März wieder den Ligabetrieb auf. Da müssen die Kicker rund um Trainer Heinz Vizkotter zum SV Straßwalchen. Das Hinspiel nahm für die Salinenstädter ein bitteres Ende, mussten sie das 1:2 erst in Spielminute 88 hinnehmen.

 

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