Neumarkts "letztes Aufgebot" ringt den FC Puch nieder!

Am heutigen Freitagabend kam es zum Aufeinandertreffen zwischen dem TSV Neumarkt und dem FC Puch. "Nach zuletzt zwei Niederlagen wollten wir gegen Puch unbedingt wieder in die richtige Spur zurückfinden", wünschte sich Neumarkts Obmann Ing. Michael sehnlichst den "Heimdreier". Die Tabellensituation sprach ganz klar für die Flachgauer. Die Jonjic-Truppe rangierte vor diesem Spieltag auf Position drei, Puch war hingegen Vorletzter.

 

Emens Traumtor stellte die Uhren wieder auf null

Lange war auf dem Neumarkter Kunstgrün nicht gespielt, als es zum ersten Mal an diesem Fußballabend klingelte: Nach einem Corner kam das Leder zu Mario Kreuzer, der nicht lange fackelte und mit einem Schuss aus der Drehung genau ins Schwarze traf - 1:0 (4.). In der 20. Spielminute erhielten die Hausherren einen Dämpfer: Für Acar war der Arbeitstag nach einem groben Foul gelaufen. "Sein Knöchel sieht nicht gut aus. Ich befürchte, dass er länger fehlen könnte", meinte Neumarkts Obmann Michael Thalhammer. Zehn Minuten nach diesem Nackenschlag hätte es gut und gerne 2:0 stehen können: Neumarkts Pär zog in Robben-Manier von außen nach innen, scheiterte mit seinem Abschluss allerdings am Pfosten (30.). In Minute 34 schepperte es dann plötzlich auf der anderen Seite: Cem Emen fasste sich aus rund 20 Metern ein Herz, zog ab und traf - 1:1. "Ein Traumschuss", zog auch Thalhammer den Hut.

 

Neumarkt machte erst im Finish den Sack zu

Wie schon in Halbzeit eins erwischten die Flachgauer auch im zweiten Durchgang einen optimalen Start. Dieser zweite Spielabschnitt wurde lediglich sechs Minuten alt, ehe Raimund Friedl im Pucher Strafraum unfair gestoppt wurde und der Schiedsrichter Wolfram Aufschnaiter folgerichtig auf den Punkt zeigte. Der gefoulte Friedl trat selbst an und verwandelte den fälligen Strafstoß zum zwischenzeitlichen 2:1 (52.). In der weiteren Folge entwickelte sich das Spielgeschehen recht ausgeglichen, wobei die Heimischen in Sachen Einschussgelegenheiten klar die Nase vorn hatten. Aufgrund der knappen Neumarkter Führung bleib das Spiel und dessen Ausgang lange offen. Nachdem Friedl einen Freistoß ans Lattenkreuz gesetzt hatte, machte die Jonjic-Elf in den Schlussminuten dann endgültig den Deckel drauf: Nach einem Konter sah die Pucher Defensive von Drazen Veselinovic nur noch die Rücklichter. Neumarkts Stürmer bleib vor dem Tor eiskalt und behielt im Eins-gegen-Eins mit Gäste-Schlussmann Aichinger die Nerven - 3:1 (88.).

 

Ing. Michael Thalhammer (Obmann, TSV Neumarkt)

"Da wir momentan viele Ausfälle zu beklagen haben, war das heute sozusagen unser letztes Aufgebot. In einem sehr ausgeglichenem Spiel verbuchten wir deutlich mehr Torchancen als der Gegner. In Summe geht der Sieg in Ordnung."

 

Die Besten bei Neumarkt: Friedl, Kreuzer.

 

 

 

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