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Halleiner Abwehrbollwerk geknackt - Zeller jubeln über mühevollen Heimsieg!

Im Zeller Alois-Latini-Stadion ging am heutigen Freitagabend die Begegnung zwischen dem FC Zell am See und der ÖTSU Hallein über die Bühne. Auf Seiten der Bergstädter hoffte man, das Pulver nicht schon verschossen zu haben, knallten die Reindl-Mannen am letzten Spieltag Golling mit 8:1 ab. Für das Tabellenschlusslicht aus Hallein hingegen gab es zuletzt gegen Strobl (1:1) und Thalgau (1:1) jeweils eine Punkteteilung. Um nicht mit der Roten Laterne um den Hals zu überwintern, musste für die Salinenstädter aus den letzten zwei Runden vor der Winterpause zumindest ein "Dreier" her. Gelang dies der Vizkotter-Truppe schon heute?

 

 

Zeller hatten mit defensiven Halleinern viel Mühe

Viel Zeit benötigten die rund 150 fußballbegeisterten Besucher nicht, um den Matchplan beider Mannschaften zu durchschauen. Während die Bergstädter mit viel Ballbesitz zum Erfolg kommen wollten, versuchten die Salinenstädter mit ihrer defensiven Spielweise so lange wie möglich die Null zu halten. Doch lange hielt die Null nicht, denn nach exakt 14 gespielten Minuten hieß es 1:0 für die Heimelf: Nach einem Freistoß von der linken Seite nickte Simon Viertler per Kopf ein. Der Dosenöffner? Nein! Zell war zwar bemüht, biss sich an der Gäste-Defensive allerdings die Zähne aus. Und Hallein? Die Elf von Interimstrainer und Schiedsrichterlegende Heinz Vizkotter ließ die Hausherren bis zum eigenen Strafraum kombinieren und lauerte auf Fehler, um danach ratzfatz umzuschalten. Kurz vor dem Pausentratsch ging es im Zeller Alois-Latini-Stadion noch einmal Schlag auf Schlag. Erst versprang Dejan Tosic der Ball vor dem leeren Tor so unglücklich, dass anstelle des sichergeglaubten 2:0 ein Fehlschuss resultierte (39.). Im Gegenzug stachen die Halleiner zu und schafften dank eines Treffers von Zeljko Crnogorcevic den Egalizer - 1:1 (40.)

 

Tosics Blitztreffer brachte Reindl-Schützlinge wieder auf die Siegerstraße

Die Gastgeber erwischten im zweiten Spielabschnitt einen Auftakt nach Maß. Dieser zweite Durchgang wurde lediglich drei Minuten alt, als Danijel Tosic seine Pinzgauer neuerlich in Front brachte: Tosic brach auf der rechten Angriffsseite durch, den ersten Schuss des agilen Zellers konnte Hallein-Keeper Ramic noch abwehren, beim zweiten Versuch war er dann machtlos - 2:1 (48.). Im weiteren Verlauf der zweiten Spielhälfte blieb alles beim Alten. Zell am See war und blieb weiterhin deutlich feldüberlegen und die Union verteidigte mit Mann und Maus. In der 72. Spielminute sah der bereits verwarnte Heim-Akteur Markus Reindl den Gelb-Roten Karton und musste verfrüht den Gang in die Kabine antreten. In numerischer Überlegenheit wagten sich die Gäste zwar mehr nach vorne, etwas Zählbares sprang jedoch nicht mehr heraus.

 

Wolfgang Reindl (Trainer, FC Zell am See)

"Es war heute sehr schwierig. Die Halleiner machten uns das Leben mit ihrer defensiven Spielweise nicht gerade leicht. Bis zum gegnerischen Strafraum ließen sie uns problemlos spielen, danach war aber meist Endstation. In Summe waren wir die klar bessere Mannschaft, weshalb der Sieg auch vollkommen in Ordnung geht."

 

Der Beste bei Zell: Solciansky.

 

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