"Dreckiger Sieg" bringt drei Points - Thalgau prolongiert in Siezenheim Erfolgslauf [Video]

Beim UFV Thalgau läuft's! Die Boys von Dompteur Rene Pessler heimsten im Zuge der 10. Salzburger Liga-Runde den vierten Saisondreier am Stück ein, katapultierten sich auf den hervorragenden dritten Tabellenrang. Und das, obwohl der UFC Siezenheim über weite Strecken die klar bessere Mannschaft war. "Ein dreckiger, aber enorm wichtiger Sieg", wusste auch Pessler.

 

Fotocredit: Barbara Maria Aichner (ARCHIVFOTO)

 

Siezenheim geriet aus dem Nichts in Rückstand

Der Liganeuling gab im heimischen Stadion vom Start weg die Marschroute vor. "Wir haben nichts Produktives zusammengebracht", machte sich bei Rene Pessler, dem Thalgauer Coach, im Laufe der ersten Halbzeit Ernüchterung breit. Das Lob galt eher den Siezenheimern, wie Pessler bestätigte: "Die haben sich gut bewegt und vor allem auch gut Fußball gespielt." Allerdings verabsäumten es die Hausherren, aus der Dominanz Kapital zu schlagen. Ein torloses Unentschieden zur Pause nahm bereits detailliertere Formen an, ehe doch noch der große Auftritt von Thalgau-Akteur Mario Bergmüller folgte. Nachdem eine Art Warnschuss nur knapp sein Ziel verfehlt hatte, wurde der Goalgetter der Gäste im Heim-Strafraum mit unfairen Mitteln zu Fall gebracht - Elfmeter für den UFV. Ganz nach dem Motto "Selbst ist der Mann" krallte sich der gefoulte Bergmüller das runde Leder und netzte den fälligen Penalty zur schmeichelhaften Führung ein - 0:1 (45.). "Es war null verdient. In der Kabine haben wir selber nicht gewusst, warum wir eigentlich führen. Aber wenn du, so wie wir, einen Lauf hast, dann ist es wahrscheinlich einfach so", schilderte Pessler.

 

Auf allen Vieren: Thalgau kroch förmlich zum Triumph

In den zweiten 45 Minuten sahen sich die Hausherren gezwungen, noch mehr zu riskieren, machten in der weiteren Folge mehr und mehr auf, wodurch sich für die Pessler-Elf große Räume ergaben. "Genau diese Kontermöglichkeiten hätten wir besser nützen müssen", murrte Pessler, der sich vor allem an eine dicke Pantelic-Chance erinnerte: "Er ist alleine auf das Tor zugelaufen, hat aber viel zu früh abgezogen. Da hätte er noch ein paar Meter gehen können." Auf Seiten des UFC fehlte in der Offensive letztendlich die nötige Würze. Trotz Feldüberlegenheit agierte der Aufsteiger nicht zwingend genug. Bei allen Bällen, die in Richtung Thalgauer Hütte flogen, war Gäste-Goalie Almhofer stets auf dem Posten. "Im Prinzip haben wir uns zum Sieg durchgekämpft", fasste Pessler zusammen, der bezüglich des gestrigen Auftritts seiner Truppe kein Blatt vor den Mund nahm: "Es war katastrophal zum Anschauen. Die drei Punkte, die für uns natürlich sehr wichtig sind, nehmen wir aber logischerweise mit."

 

Tor UFV Thalgau 46

Mehr Videos von UFV Thalgau

 

 UFC Siezenheim  0:1 (0:1)  UFV Thalgau 

Siezenheim, SR: Ramiz Begovic

 

Torfolge: 0:1 Mario Bergmüller (45., Elfmeter)

 

Die Besten bei Thalgau: Mario Kreuzer (DM), Alexander Madlmayr (IV), Fabian Aigner (IV)

 

 

 

Redakteur: Maximilian Winkler

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!