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Nach 2:2 in Adnet: Golling im offenen Titelkampf weiter auf der Pole-Position

Der SC Golling holte am Freitagabend auswärts beim SK Adnet ein 2:2-Unentschieden und ist somit vom Gang in die Regionalliga Salzburg nicht mehr abzuhalten. Weil Verfolger Hallein (5:0 in Puch) voll anschrieb, bleibt der Kampf um den Ligatitel weiterhin offen. Bonus: Die Lessacher-Jungs haben's in der allerletzten Runde selbst in der Hand.

 

Fotocredit: FMT-Pictures/TA

 

Golling fand nach Rückschlag besser ins Spiel 

"Gegen das heimstärkste Team der Liga war's die erwartet schwere Partie", bekamen es Golling-Übungsleiter Christoph Lessacher und seine Kicker mit aggressiv zu Werke gehenden Adnetern zu tun. "In der Anfangsphase haben wir uns die Schneid' abkaufen lassen, waren im Zweikampf oft nur der zweite Sieger." Den Lohn für einen äußerst couragierten Beginn holte sich die Heimelf bereits in Spielminute zehn ab, als Nestaval zu diesem Zeitpunkt nicht unverdient auf 1:0 stellte. Dieser Gegentreffer stachelte die Gollinger an. Nachdem Brückler die Kirsche aus vielversprechender Position über den Querbalken gesetzt hatte, machte es Kompagnon Sejdic aus der Ferne besser und traf aus gut 25 Metern via Unterkante der Latte zum 1:1-Ausgleich (35.).

 

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Kein Sieger im Tennengau-Derby 

"In der zweiten Halbeit hat Adnet noch weniger fürs Spiel getan", beäugte Lessacher den Ballbesitz vermehrt in den eigenen Reihen. Die Gäste probierten alles, agierten desöfteren allerdings zu hektisch. In der 66. Spielminute sollte abermals großer Jubel auf Seiten der Adneter ausbrechen, als Golling-Abwehrchef Karner einen Schnittball in der eigenen Bude versenkte - 2:1. Lediglich 120 Sekunden danach schlug die Lessacher-Crew zurück: Dygruber sorgte fürs 2:2 (68.). "In den letzten 20 Minuten entwickelte sich ein Hin und Her. Zwingende Chancen waren nicht mehr dabei", sagte Lessacher, der sich summa summarum mit einer Punkteteilung zufrieden geben musste.

 

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Zwei designierte Regionalligisten fighten um den Ligatitel

Eine Punkteteilung, die für die Gollinger den Aufstieg in die Regionalliga Salzburg bedeutet. Nach dem Umbruch im Sommer mit vielen Zu- und Abgängen und einem Altersdurchschnitt von zarten 22 Jahren ist dieser Erfolg alles andere als eine Selbstverständlichkeit. Lessacher: "Ich bin stolz auf die Mannschaft, die zuletzt sehr viel Druck verspürt hat. Wir haben trotzdem versucht, ruhig zu bleiben und sind übers gesamte Jahr gesehen verdient aufgestiegen." Im noch laufenden Titelrennen hat man als Spitzenreiter die besten Karten und alles in der eigenen Hand. Während Golling am letzten Spieltag zuhause den Zwölften Bergheim empfängt, bekommen es die punktegleichen Halleiner, ebenfalls vor heimischem Publikum, mit Mittelständer Siezenheim zu tun.

 

Die Besten bei Golling: Lienbacher, Dygruber