Spielberichte

„Wir haben das Spiel von Anfang an kontrolliert“ – Preding belohnt seine Geduld mit einem klaren 3:0

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FC Preding
USV St. Josef

In der 1. Klasse West setzte sich FC Erhart Preding am Freitagabend mit 3:0 gegen USV St. Josef durch. Der Sieg der Gastgeber war laut Obmann Bernhard Langmann vor allem deshalb verdient, weil Preding die Partie über weite Strecken kontrollierte, viel Ballbesitz hatte und den Gegner tief in dessen Hälfte band. Lange fehlten zwar die klaren Torraumsituationen, doch noch vor der Pause fiel die Führung – und danach legte Preding entscheidend nach.

Nahaufnahme der Beine von Spielern beim Training

Image by Alexander Fox | PlaNet Fox from Pixabay

Die Führung kommt spät, aber nicht unverdient

Langmann ließ nach dem Schlusspfiff keinen Zweifel daran, wie er die ersten 45 Minuten gesehen hatte. „Wir waren von Anfang an klar überlegen und haben den Gegner von Beginn weg dominiert“, sagte der Preding-Obmann. Gerade dieser Punkt war für ihn wichtig, weil sich die Gastgeber aus seiner Sicht das Spiel früh zurechtgelegt hatten, auch wenn sich das zunächst noch nicht in vielen klaren Abschlüssen zeigte. „Leider sind uns anfangs nicht so viele Torraumsituationen gelungen, aber zum Glück sind wir vor der Pause noch in Führung gegangen“, so Langmann. Genau das passierte in der 43. Minute, als Edin Rekic das 1:0 erzielte. Mit diesem Treffer ging Preding auch mit einer knappen, aber für Langmann verdienten Führung in die Pause. „Wir waren die dominierende Mannschaft“, hielt er noch einmal fest.

Viel Ballbesitz, tiefer Gegner und zwei Tore zur Entscheidung

Nach dem Seitenwechsel blieb das Bild aus Sicht der Gastgeber ähnlich. Langmann sprach von einem Spiel, das seine Mannschaft „im Gesamten sehr gut kontrolliert“ habe. Preding hatte meist den Ball, hielt St. Josef in dessen Hälfte und blieb das aktivere Team. „Wir haben meistens den Ballbesitz gehabt und den Gegner in der eigenen Hälfte festgesetzt“, beschrieb er die Partie. Dass es trotzdem Geduld brauchte, lag für ihn auch am Gegner. „Sankt Josef war sehr motiviert, hat gut dagegengehalten und sehr gut verteidigt“, sagte Langmann. Die Gäste standen meist tief und machten es Preding vor allem im letzten Drittel nicht leicht. Umso wichtiger war dann das 2:0 in der 66. Minute. Laut Langmann fiel es nach einem „gut getretenen Freistoß“ des Spielertrainers, Torschütze war Teo Milic. Auch danach blieb Preding am Drücker, ließ das Spiel nicht mehr kippen und setzte in der Nachspielzeit noch nach. Manuel Jagersbacher traf noch zum 3:0-Endstand.

Ein klarer Heimsieg und ein Dank an die eigene Kulisse

Für Preding war dieses 3:0 damit nicht nur ein Resultat, sondern vor allem der Lohn für einen Auftritt, den Langmann als kontrolliert und geschlossen einordnete. Seine Mannschaft habe den Ball gut in den eigenen Reihen gehalten, den Gegner lange beschäftigt und sich am Ende auch auf der Anzeigetafel klar belohnt. Besonders zum Schluss hob der Obmann aber nicht nur das Spiel seiner Mannschaft hervor, sondern auch die Unterstützung von außen. „Mit den Fans in unserem Rücken sind wir noch einmal eine Klasse stärker“, sagte Langmann und schob einen ausdrücklichen Dank an die Zuschauer nach. „Ich bedanke mich, dass so viele gekommen sind, und hoffe, dass sie uns weiter die Treue halten.“ Mit drei Punkten aus dem ersten Saisonspiel ist Preding damit gut gestartet, während St. Josef nach zwei Runden weiter auf Zählbares wartet.

1. Klasse West: Preding : St. Josef - 3:0 (1:0)

  • 94
    Manuel Jagersbacher 3:0
  • 66
    Teo Milic 2:0
  • 43
    Edin Rekic 1:0