Spielberichte

Frühes 1:0 ebnet Preding in Pistorf den Weg zum klaren 6:0

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1. FC Pistorf
FC Preding

In der 1. Klasse West hat FC Erhart Preding am Samstag beim 1. FC Raiffeisen Pistorf mit 6:0 gewonnen und laut Obmann Bernhard Langmann vor allem von einem idealen Start gelebt. Das frühe 1:0, das 2:0 unmittelbar vor der Pause und die Ereignisse rund um den Seitenwechsel brachten die Gäste klar auf Kurs. Danach zog Preding das Spiel deutlich auf seine Seite.

Mann hält Anzeigetafel, die eine Nachspielzeit von sieben Minuten anzeigt

Foto: Harald Dostal/fodo.media

Früher Vorteil und ein zweiter Treffer zur besten Zeit

Schon nach vier Minuten bekam Preding genau das, was man auswärts gerne mitnimmt. Ein Eigentor von Anzej Macek brachte die Gäste früh 1:0 in Führung, und Bernhard Langmann sagte hinterher: "Das frühe Tor hat sich natürlich sehr positiv für uns entwickelt." Damit war die Partie aus Predinger Sicht sofort in eine angenehme Richtung gelaufen. Noch schwerer wog dann das 2:0 in der Nachspielzeit der ersten Hälfte, als Gregor Stavbar traf und Langmann die Szene klar einordnete. "Mit dem Tor kurz vor der Pause war sehr viel entschieden", sagte der Obmann. Rund um den Seitenwechsel kam auch noch ein Ausschluss auf Pistorfer Seite dazu, den Langmann als unnötig bezeichnete und ebenfalls als wichtigen Teil dieser spielentscheidenden Phase sah.

Nach der Pause spielte Preding den Vorsprung deutlich aus

Mit dem 2:0 im Rücken konnte Preding die zweite Hälfte viel freier angehen. "In der zweiten Halbzeit haben wir einfach befreit aufspielen können", meinte Langmann, und genau das spiegelte sich auch im weiteren Verlauf wider. Kenan Mehmeti erhöhte in der 52. Minute auf 3:0 und setzte damit früh den nächsten Schlag. Danach blieb Preding am Drücker und machte aus einer bereits guten Ausgangsposition ein ganz klares Resultat. Mehmeti traf in Minute 71 und 77 noch zwei weitere Male und schnürte damit den Dreierpack. Den letzten Treffer des Abends erzielte Edin Rekic in der 90. Minute zum 6:0. Gerade mit der Art, wie die Tore nach der Pause zustande kamen, war Langmann sehr zufrieden: "Die Tore in der zweiten Halbzeit waren sehr schön herausgespielt."

Viele Ausfälle, junge Mannschaft und ein Auftritt mit Kontrolle

Umso höher bewertete der Predinger Obmann die Leistung, weil seine Mannschaft personell nicht aus dem Vollen schöpfen konnte. "Wir haben sehr viele Spieler ersetzen müssen, und die junge Mannschaft hat das sehr gut angenommen", sagte Langmann. Gerade dieser Punkt blieb ihm besonders hängen, weil Preding trotz der Wechsel im Kader nicht nur stabil auftrat, sondern laut seinem Obmann auch spielerisch überzeugte. "Die junge Mannschaft hat spielerisch überzeugt, auch auf dem kleinen Feld", betonte er. Den Gegner wollte Langmann trotz des klaren Ergebnisses nicht kleinreden. Pistorf sei vor allem zu Hause "ein sehr guter Gegner", der eng am Mann sei und in den Zweikämpfen sehr aggressiv auftrete. Dass Preding dort trotzdem so klar gewann, wertete er daher als starke Vorstellung seines Teams.

Kein großes Thema um den Schiedsrichter, dafür viel Lob für die eigene Leistung

Diskussionen über strittige Entscheidungen wollte Langmann nach dem Spiel keine führen. "Der Schiedsrichter war sehr korrekt und sehr in Ordnung", sagte er und blieb auch bei der Szene vor dem 2:0 klar bei seiner Sicht. "Der Elfer zum 2:0 war ganz klar." Für ihn stand deshalb unterm Strich weniger eine einzelne Entscheidung im Mittelpunkt als vielmehr die Art, wie Preding die Partie insgesamt angegangen ist. "Sie haben einfach eine tolle Partie gespielt, das frühe, wichtige Tor geschossen und dann im Endeffekt das Spiel dominiert", fasste Langmann zusammen. Dieses 6:0 liest sich für Preding daher nicht nur deutlich, sondern auch folgerichtig, weil die Gäste den frühen Vorteil konsequent nutzten und ihn über 90 Minuten immer weiter ausbauten.

1. Klasse West: Pistorf : Preding - 0:6 (0:2)

  • 90
    Edin Rekic 0:6
  • 77
    Kenan Mehmeti 0:5
  • 71
    Kenan Mehmeti 0:4
  • 52
    Kenan Mehmeti 0:3
  • 49
    Gregor Stavbar 0:2
  • 4
    Eigentor durch Anzej Macek 0:1