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„Wir waren nicht gut, haben aber trotzdem gewonnen“ – Siebing holt dank Garmut das 1:0

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Siebing
SVU Wolfsberg

In der Gebietsliga Süd hat sich der USV Siebing am Samstag mit 1:0 gegen den SVU Steirerfleisch Wolfsberg durchgesetzt. Entscheidend war der Treffer von Ales Garmut in der 36. Minute, der gleichzeitig den Halbzeit- und Endstand brachte. Dass die Gastgeber trotz eigener Schwächephasen anschrieben, brachte Aleksander Kramberger mit einem ehrlichen Satz auf den Punkt: „Wir waren nicht gut, haben aber trotzdem gewonnen. Gott sei Dank.“

Torwart in grüner Dress hockend

Image by Alexander Fox | PlaNet Fox from Pixabay

Ein Treffer vor der Pause reicht

Vieles an diesem Abend lief auf eine enge Partie hinaus, entschieden wurde sie letztlich mit einer einzigen Aktion. Siebing kam zu einem 1:0-Heimsieg, weil Ales Garmut in der 36. Minute den Ball im Tor unterbrachte und damit den einzigen Treffer des Spiels erzielte. Mit dieser Führung gingen die Gastgeber auch in die Pause, denn beim 1:0 blieb es bis zum Halbzeitpfiff. Nach dem Seitenwechsel fiel kein weiteres Tor mehr, damit stand derselbe Spielstand auch am Ende auf der Anzeigetafel. Genau dieser knappe Verlauf deckt sich mit der nüchternen Einordnung von Aleksander Kramberger, der den Auftritt der eigenen Mannschaft nicht schönredete: „Wir waren nicht gut, haben aber trotzdem gewonnen. Gott sei Dank.“

Garmut macht den Unterschied

Wenn ein Spiel mit 1:0 endet, rückt der Torschütze zwangsläufig in den Mittelpunkt, und aus Sicht von Kramberger war das in Siebing keine Frage. „Ales Garmut war für mich der Man of the Match. Er trifft Tore aus dem Nichts“, sagte Kramberger nach dem Schlusspfiff. Viel deutlicher lässt sich die Rolle des Siegtorschützen kaum zusammenfassen. Garmut sorgte nicht nur für die Führung, sondern auch für die gesamte Entscheidung in dieser Partie, weil Wolfsberg diesen Rückstand bis zum Ende nicht mehr drehen konnte. Krambergers Aussage passt damit gut zum Spielverlauf: ein enges Match, ein Treffer vor der Pause und ein Spieler, dessen Abschluss den Unterschied zwischen einem offenen Abend und drei Punkten ausmachte.

Drei Punkte zählen, auch wenn nicht alles passt

Gerade weil Kramberger den eigenen Auftritt so offen bewertete, bekommt dieser Heimsieg für Siebing noch eine zusätzliche Aussagekraft. Die Mannschaft musste nicht glänzen, um anzuschreiben, sondern brachte eine knappe Führung über die Zeit und durfte sich am Ende trotzdem über den vollen Ertrag freuen. In einer langen Saison sind genau solche Spiele oft wichtig, weil sie auch an Tagen Punkte bringen, an denen nicht alles rundläuft. Für die Tabelle in der achten Runde ist das deutlich sichtbar: Siebing hält nun bei 19 Punkten und bleibt damit im Spitzenfeld auf Rang drei, nur USV Gnas II und TUS Bad Gleichenberg liegen davor. Wolfsberg bleibt nach der Niederlage bei sechs Zählern.

Gebietsliga Süd: Siebing : Wolfsberg - 1:0 (1:0)

  • 36
    Ales Garmut 1:0