Coach des SV Innsbruck II: „Die Auswärtsstatistik in der Hinrunde war schockierend!“

Platz vier mit sechzehn Zähler in der Heimtabelle der 1. Klasse West, Nummer vierzehn als Tabellenletzter mit einem Punkt auswärts. Das ist die höchst unterschiedliche Bilanz des SV Innsbruck II in der Hinrunde der 1. Klasse West. Auswärts wurde der SVI unter Wert geschlagen, da waren einige Punkte mehr möglich. Trainer Inan Danisman analysiert die Vorstellung seiner Mannschaft in der Hinrunde der 1. Klasse West 2022/2023.

 

Rückblick auf die Hinrunde Herbst 2022?

Inan Danisman, Trainer SV Innsbruck II: „Wir haben uns zur letzten Saison deutlich gesteigert. Das liegt daran, dass unser Altersdurchschnitt nach einigen Zu- und Abgängen angestiegen ist und wir reifer geworden sind. Auch als Team sind wir näher zusammengewachsen. Ich denke, so haben wir mehr Spaß am Fußball.

Besonders erfreulich ist, dass wir daheim ungeschlagen geblieben sind und mehrere Gegner schlugen, die über uns in der Tabelle stehen. Die Auswärtsstatistik mit nur einem Punkt hingegen ist natürlich enttäuschend, eigentlich schon schockierend.

Ziele für die Rückrunde?

Inan Danisman: „Wir können und möchten uns noch weiter steigern. Mein Ziel ist es, in die Top 5 zu gelangen. Dafür müssen wir uns vor allem konditionell steigern. Seit einigen Jahren konnten wir uns aufgrund der Pandemie nie so vorbereiten, wie wir es uns vorgestellt haben. 

Mit einer guten Wintervorbereitung und einer besseren Auswärtsstatistik können wir dieses Ziel erreichen. Man muss schon erwähnen, dass wir mehr Pech (vor allem auswärts) hatten als Glück. Sonst wären wir bereits unter den Top 5.“

Titelfavoriten?

Inan Danisman: „Titelfavorit ist meiner Meinung nach der FC Fliess. Nach dieser starken Hinrunde sind sie verdient auf Platz eins und ich denke nicht, dass sie ihren Vorsprung so leicht wieder hergeben. Aber man weiß nie, im Fußball spielen immer sehr viele Faktoren mit. Die Liga scheint ausgeglichener zu sein als in den vergangenen Jahren. Zudem kann man Zu- und Abgänge noch nicht vorhersagen. Noch dazu befindet sich unsere KM derzeit leider im Abstiegskampf. Mal sehen, inwiefern sich dies auf uns auswirken wird. Uns erwartet auf jeden Fall eine spannende Rückrunde.“