Tirol Cup

SVG Reichenau bringt den Ball nicht ins gegnerische Tor

altaltUPC Tirol Liga Gipfeltreffen im Viertelfinale des Kerschdorfer Tirol Cup. Der SC Schwaz, Leader der höchsten Tiroler Spielklasse, empfängt die Nummer zwei, die SVG Reichenau. Wenn man nur den Endstand von 3:0 für Schwaz kennt, weiß man eigentlich nichts über das Spiel. Die SVG Reichenau scheiterte an einer katastrophalen Chancenauswertung – auch ein ganz entscheidender Strafstoß beim Stand von 1:0 für Schwaz wurde vergeben. In Summe zieht aber Schwaz verdient ins Halbfinale ein – Ziel und Zweck im Fußball ist es nun mal Tore zu schießen.


Reichenu lässt vier Sitzer aus

In der ersten Halbzeit haben die Schwazer Fans echte Sorgenfalten bekommen. Es schaut alles nach einem Erfolg für die Gäste aus – zumindest wenn man das Chancenverhältnis heranzieht. Wenn man viermal Topchancen vergibt und nur mit 0:0 in die Pause geht nagt das einfach am Selbstvertrauen. Schwaz kann nur auf Grund der Abschlussschwäche der Gäste die erste Halbzeit unbeschadet überstehen.


In der 68. Minute fällt die Vorentscheidung

Schwaz steigert sich in der zweiten Hälfte, Reichenau ist nicht mehr so dominant. Schwaz demonstriert in Folge warum man an erster Stelle der UPC Tirol Liga steht. Es muss auch eine relativ schwache Leistung genügen um zu gewinnen. Man nutzt einfach die Fehler des Gegners. Diese Fehler werden von Reichenau begangen. In der 62. Minute sagt Patrick Kapferer danke und trifft zum 1:0. Sechs Minuten später die Entscheidung. Martin Troppmair hält einen Elfmeter für Reichenau und verhindert damit höchstwahrscheinlich einen Umschwung. Reichenau sichtlich geknickt wirft alles nach vorn und kassiert in den Schlussminuten noch zwei Tore durch Patrick Kapferer und Bernhard Lampl. Das 3:0 ist sicherlich zu hoch, der Sieg für Schwaz entspricht aber den harten Regeln des Fußballspiels. Gezählt werden nur die Tore.


Martin Hofbauer, Trainer SC Schwaz:
„Reichenau war in der ersten Halbzeit klar besser, hat es aber verabsäumt daraus zählbares zu machen. In der zweiten Hälfte waren wir am Drücker. Natürlich hätte es anders laufen können wenn unser Goalie den Elfer nicht abgewehrt hätte. In Summe war es aber dennoch ein verdienter Erfolg.“


Florian Schwarz, Trainer SVG Reichenau:
„Wir haben über neunzig Minuten das Spiel dominiert aber einfach das Tor nicht getroffen. Ist leider schon die gesamte Saison so. Dazu kommen dann Eigenfehler und schon ist so ein Spiel verloren.

 

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