Aldrans und Schwoich bieten in der Frauen Tirol Liga spannende Partie

In der Frauen Tirol Liga versuchte das Team des SV Aldrans wieder näher an die Tabellenspitze heranzukommen. Im Spiel gegen den SV Schwoich war dazu ein Sieg notwendig, ansonsten wäre der Rückstand auf Leader Erl (7:0 gegen Hippach) auf sieben Punkte angewachsen. Aldrans zeigte eine sehr gute Vorstellung, kam aber in der zweiten Halbzeit stark unter Druck. Am Ende reichte es im Finish zu einem knappen 3:2 Erfolg.

 

Die erste Halbzeit gehört Aldrans

Eine schöne Kombination und ein perfekter Abschluss von Maria Nindler bringt in der 24. Minute die Führung für Aldrans. Absolut verdient – denn Aldrans ist in den ersten Minuten die wesentlich aktivere Mannschaft. Zwölf Minuten später kommt Anna Luftensteiner der nasse Boden zu Hilfe – sie bekommt den Ball in aussichtsreicher Position und trifft zum 2:0. Mit einer 2:0 Führung geht es in die Pause.

 

Schwoich macht Druck

In der zweiten Halbzeit zeigt die Mannschaft von Schwoich ihre Klasse. Aldrans gerät unter Druck, auch die Einwechslung von Sabrina Liebich kann der Defensive nicht mehr Stabilität verleihen. Ein Einwurf für Aldrans wird zum Ausgangspunkt des 1:2 – eine Spielerin von Schwoich erkämpft sich den Ball, Jacqueline Oberlohr trifft. Schwoich drückt weiter, Aldrans verunsichert. Die Konzentration lässt nach, ein Abwehrfehler von Aldrans ermöglicht Schoich den Ausgleich. Abermals ist es Jacqueline Oberlohr die trifft. In der 81. Minute steht das Spiel auf des Messers Schneide – 2:2. Beide Teams spielen auf drei Punkte – Aldrans hat das bessere Ende für sich. Ein langer Pass, Anna Luftensteiner zieht ab und trifft zum 3:2. Die ersten vier Mannschaften der Liga trennen nun vier Punkte – Dramatik im Kampf um den Titel ist garantiert. Erl führt einen Punkt vor Haiming, einen weiteren Punkt zurück liegt Schwoich an dritter Stelle. Aldrans hat mit dem heutigen Sieg den Anschluss geschafft und liegt vier Punkte hinter Leader Erl zurück.

 

Marco Viethe, Trainer SV Aldrans: „Die 2:0 Führung für meine Mannschaft zur Pause war sicherlich verdient. In der zweiten Halbzeit hatten wir Startschwierigkeiten, der Gegner konnte konstanten Druck auf unsere Defensive aufbauen. Nach dem Anschlusstreffer war unsere Mannschaft sehr verunsichert, der Ausgleich war die logische Konsequenz. Beide Mannschaften wollten den Sieg und wir haben dann doch das dritte Tor geschafft. Meiner Ansicht nach war es ein verdienter Erfolg meiner Mannschaft. Wir haben mehr für das Spiel getan und hatten auch mehr konkrete Torchancen. Ein Kompliment an meine Mannschaft – sie haben heute taktisch hervorragend gespielt und sind sehr diszipliniert aufgetreten. Alle Spielerinnen haben sehr gut gespielt. Julia Schrettl, Sabrina Flatscher, Christina Gapp, Anna Luftensteiner und unsere Torfrau Johanna Scheiber waren aber sicherlich die besten Spielerinnen.“

 

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