Famose Aufholjagd von Angerbergs Kickerinnen in Rinn!

In der zweiten Runde der Frauen Tirol Liga gab es in Rinn eine unglaublich dramatische Partie zwischen der SPG Rinn/Tulfes/Wattens und dem SV Angerberg. Nach einer halben Stunde führte die Heimelf 3:0, Angberg gleicht mit tolle rMoral auf 3:3 aus und macht dann auch noch einen 3:4 Rückstand wett. Platz drei für Angerberg nach dem 4:4 in Rinn. An der Tabellenspitze die SPG Matrei/Neustift nach einem 8:0 gegen den SVI. Aber Haiming gewinnt auch die zweite Partie – 5:3 gegen die Kickerinnen von Ried/Kaltenbach.

 

Rat vom Angerberg-Coach: Die ersten dreißig Minuten aus dem Gedächtnis löschen!

Thomas Schnellrieder, Trainer SV Angerberg Frauen: „Ein Wellenbad der Gefühle durchlebten die wenigen mitgereisten Fans bzw. der Trainer. Nach dreißig Minuten glaubten wir bereits das Spiel verloren zu haben. 3:0 lagen die Hausherrinnen voran, der SV Angerberg stand komplett neben der Spur. Doch als die an diesem Nachmittag unermüdlich kämpfende Julia Billa zum 1:3 verkürzte, kam wieder ein Funken Hoffnung auf. Rinn wurde nervös, dies nutzte der SVA aus. Mira Schnellrieder gelang in der 41. Minute der Anschlusstreffer. Plötzlich war man wieder im Geschehen und die Hoffnung noch größer. In der Pause wurden die richtigen Worte gewechselt. Angerberg kam motiviert aus der Halbzeitpause heraus. Man wollte den Ausgleich. Dieser fiel in der 56. Minute. Abermals war es Mira Schnellrieder, die zum 3:3 einschoss. Doch die Freude währte nicht lange. Bereits im Gegenzug gelang Rinn der neuerliche Führungstreffer zum 4:3.

 

Aber der SVA zeigte auch diesmal Moral und mit ihrem dritten Treffer an diesem Nachmittag erzielte Mira Schnellrieder den Ausgleich zum 4:4. In den letzten Minuten des Spieles hatte der SVA noch die Möglichkeit auf den Siegestreffer, doch Julia Billa knallte das Leder an die Stange, scheiterte mit zwei Freistößen an der gegnerischen Torfrau. Matthäa Schnellrieder vergab dann die letzte Möglichkeit auf den Sieg. Gratulation der Mannschaft für die sensationelle Moral. Einen drei Tore Rückstand holt man nicht alle Tage auf. Mit der zweiten Halbzeit konnte man sehr zufrieden sein. Allerdings sollten die ersten dreißig Minuten dieses Spieles von den Mädels aus den Gedächtnis gelöscht werden!“

 

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