Peter Kleemann und Thomas Schnellrieder analysieren das Frauen Tirol Liga Spiel Schwoich gegen Angerberg

Mittelfeldduell in der siebenten Runde der Tirol Liga der Frauen zwischen dem FC Riederbau Schwoich und dem SV Angerberg. Vier Tore gleichmäßig verteilt ergaben am Ende ein 2:2 und beiden Teams kostet dieses Remis den Anschluss zur direkten Tabellenspitze, wo der SVI nach einem 5:1 auswärts gegen Alpbachtal der Konkurrenz zu enteilen scheint.

 

Gerechtes Unentschieden

Peter Kleemann, Trainer FC Riederbau Schwoich Frauen: „Beim Derby gegen die Damen des SV Angerberg reichte es leider nur zu einem 2:2.

Wir wollten in dieser Saison wieder gegen den Vizemeister des letzten Jahres punkten und begannen recht engagiert. In den Anfangsminuten boten sich ein paar kleinere Möglichkeiten, doch richtig zwingende Chancen waren nicht dabei. Unsere Defensive um Savanna Schoner stand wieder recht sicher, sodass auch Angerberg nicht zu klaren Chancen kam. Als es dann langsam Richtung Halbzeit ging und es nach einem 0:0 aussah, zeigte Julia Billa aber wiedermal ihre Klasse. Sie wurde gut freigespielt und erzielte in der 40. Minute das 1:0 für den SVA.Trotz des Rückstands glaubten wir immer an unsere Chance diese Partie noch für uns zu entscheiden. In der 66. Minute gelang dann auch Tamara Feyersinger der zu diesem Zeitpunkt absolut verdiente Ausgleich.

Nur vier Minuten später zeigte Savanna Schoner, dass sie eine der besten Freistoßschützen der Liga ist und verwandelt direkt zur 2:1 Führung. Wir mussten dann leider wieder einmal verletzungsbedingt wechseln, was etwas Unruhe in unser Spiel brachte. Gleichzeitig gab sich Angerberg aber auch noch nicht geschlagen und drängte auf den Ausgleich. In der 80. Minute war es abermals Julia Billa, die den Ball im Tor unterbrachte und somit den 2:2 Endstand erzielte. Insgesamt ein Spiel mit wenig Highlights und daher auch ein gerechtes Unentschieden.

Am nächsten Samstag, dem 19. Oktober 2019, wartet mit den Damen aus Erl ein in dieser Saison stark aufspielender Gegner auf uns. Anstoß ist um 19:15 in Erl.“

Bei Mannschaften haben nicht ihr wahres Können gezeigt!

Thomas Schnellrieder, Trainer SV Angerberg Frauen: „Im direkten Derby zwischen dem SV Angerberg und dem FC Schwoich trennten sich beide Teams unentschieden. Angerberg weiterhin ersatzgeschwächt, fand nur langsam ins Spiel. Der FC Schwoich kam anfangs einige Male vor das Angerberger Tor, jedoch ohne allzu gefährlichen Tormöglichkeiten. Mit der Zeit gewann der SV Angerberg die Überhand in diesem Spiel und in der 40. Minute, nach einem schön herausgespielten Angriff über die linke Seite, konnte Julia Billa den Führungstreffer zum 1:0 erzielen. Dies war sogleich der wohlverdiente Halbzeitstand, denn der SV Angerberg war, trotz einigen Fehlern, die bessere Mannschaft.

In die zweite Halbzeit ging der SV Angerberg mit einem Wechsel. Anstatt Lea Luxner kam Sarah Martinz ins Spiel. Leider konnte man in der zweiten Halbzeit die Dominanz nicht fortsetzen und musste nach einer Standardsituation den Ausgleich zum 1:1 in der 66. Minute durch einen verwandelten Eckball von Tamara Feyersinger hinnehmen. Danach war in der Elf des SV Angerberg Unruhe bemerkbar und es wurden viel zu viele technische und auch spielerische Fehler gemacht. Dadurch kam es in der 70. Minute zu einem Freistoß, ein paar Meter vom linken Sechzehner-Eck entfernt, der von Savanna Schoner direkt verwandelt wurde. Neuer Spielstand 1:2. Das war der Weckruf für Angerberg und man begann wieder aggressiver nach vorne zu arbeiten. Durch einige schöne Spielzüge kam man vors Tor und auch zu manchen Abschlüssen, jedoch konnte kein Ausgleich verzeichnet werden. Erst als Antonia Rangetiner auf der rechten Seite, nach schönen Spielzügen, einen Angriff startete und den Ball wunderschön, durch eine Flanke, nach vorne vors Tor brachte, konnte einmal mehr Julia Billa den Ball verwerten und mit einem wunderschönen Kopfballtor in der 80. Minute den Ausgleich für Angerberg erzielen. Daraufhin wollte man noch mehr und vergeblich den Siegestreffer erzielen, doch leider waren die Bemühungen ohne Erfolg. Somit trennten sich beide Mannschaften mit einem 2:2.

Zusammengefasst war es ein Spiel, bei dem beide Mannschaften nicht ihr wahres Können gezeigt haben, aber trotzdem mit dem endgültigen Spielstand zufrieden sein müssen!“

 

 

 

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