Aderlass beim SK St. Johann und Profivertrag für Stephen Akomeah!

Ganz besonders erfreulich ist generell gesehen, dass ein Spieler des SK St. Johann den Sprung in den Profifußball geschafft hat. Stephen Akomeah wechselt nach Malte. Dazu kommen drei weitere starke Spieler, die St. Johann aus beruflichen und persönlichen Gründen verlassen werden. Das sind natürlich keine guten Nachrichten für Trainer Herbert Ramsbacher. Im ligaportal.at Interview nennt er die Titelfavoriten aus seiner Sicht, aber zunächst wird es mal extrem spannend, wer im Finish des Grunddurchganges der Regionalliga Tirol am Ende die Top-6 fixieren kann. Am vorletzten Märzwochenende geht es mit Runde neunzehn weiter. St. Johann spielt bei den WSG Tirol Juniors und das ist neben Telfs gegen Ebbs wohl der Kracher der Runde.

 

Kaderänderungen?

Herbert Ramsbacher, Trainer SK St. Johann: „Bruno Perisic geht zurück in die Slowakei aufgrund seines Studiums. Michal Cmarko geht aus familiären Gründen zurück in die Slowakei. Daniel Valach verkässt uns aus beruflichen Gründen – er geht zurück in die Slowakei. Stephen Akomeah hat einen Profivertrag in Malta unterzeichnet! Stephen Akomeah nützt einen beeindruckenden Herbst beim SK St. Johann um seinen Traum, zukünftig als Profi agieren zu können und wechselt als Berufsspieler nach Malta!

Natürlich erfüllt es uns mit Stolz, wenn wir beim SK St. Johann ein Sprungbrett für junge Spieler sind, die den Traum vom Profifußballer tatsächlich verwirklichen wollen. Sportlich gesehen ist es für uns natürlich ein herber Verlust, aber es stand für uns immer außer Frage, Stephen diesen Traum zu ermöglichen!

Mit Gurschler Seppi jr., Auer Felix und Vrece Robin können sich drei siebzehnjährige Talente aus dem eigenen Nachwuchs in der Vorbereitung bei der KM1 beweisen und sind Beleg dafür, dass die ausgezeichnete Nachwuchsarbeit beim SK St. Johann bereits erste Früchte trägt."

Ziele für das Frühjahr 2024?

Herbert Ramsbacher: „Wir haben mit dem Erreichen des oberen Play-off unser Ziel für diese Saison bereits übertroffen und können aufgrund der Abgänge nur noch positiv überraschen. Ziel des Trainerstabes muss es sein, mit Teamgeist und neuen Ideen wieder eine schlagkräftige Truppe für die Zukunft zu formen. 

Favoriten?

Herbert Ramsbacher: „Meisterschaftsfavorit ist für mal Volders! Wer im Winter die Tabelle anführt, hat Qualität und steht nicht zu Unrecht ganz oben. Ebenso die WSG Tirol – ein unglaubliches Potenzial von hungrigen Spielern, die sich alle für Tom Silberberger empfehlen wollen! Außerdem Fügen und Kitzbühel, die mit ihren verfügbaren finanziellen Mitteln alle Hebel in Bewegung setzen werden, um nächstes Jahr in der Regionalliga West spielen zu können!“