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Kufstein dominiert Fügen phasenweise klar – aber trotzdem hätte es noch eng werden können!

Neunte Runde der Regionalliga Tirol und für den FC Kufstein stand ein Pflichtsieg am Programm, um noch oben mitmischen zu können. Kufstein war auch über weite Phasen die klar bessere Mannschaft, konnte aber den Sack gegen den SV Fügen nicht zumachen. Im Finish wurde es noch eng, denn Fügen kam zu einigen guten Konterattacken. Kufstein bringt aber den 3:1 Erfolg über die Zeit. Eine mindestens so turbulente Partie lieferten sich der FC Kitzbühel und die WSG Tirol Amateure. In Hälfte zwei dreht die WSG ein 0:2 in einen 3:2 Erfolg. Damit wird es für Kitzbühel wohl extrem schwer werden doch noch das Play-Off der Regionalliga West zu erreichen.

 

Trainer des FC Kufstein kann Spiel seiner Mannschaft nur schwer einordnen

Die Hausherren legen dominant los, haben Spiel und Gegner unter Kontrolle und kommen auch zu einigen Chancen, die allerdings zunächst alle vergeben werden. Dazu kommt noch ordentlich viel Pech, denn dreimal klatscht der Ball an die Latte. Als dann in der 16. Minute endlich das 1:0 für Kufstein durch Andreas Lovrec fällt, nimmt man an, dass Kufstein schnell den Sack zumachen kann. Dem ist aber nicht so, Kufstein verliert den roten Faden, die Ordnung und wirkt wie gelähmt. Fügen nutzt diese Situation zum 1:1 durch Stephan Kuen in der 25. Minute. Die Defensive von Kufstein ist bei diesem Treffer absolut nicht im Bilde. In der 38. Minute findet aber Kufstein wieder in die Spur, nach einem Freistoß ein Kopfball von Dawid Bober ins lange Eck zur 2:1 Führung. I der letzten Spielminute erhöht Ronald Gercaliu per Freistoß auf 3:1 für Kufstein, so geht es in die Pause.

Auch Hälfte zwei verläuft abwechslungsreich und turbulent. Zunächst wieder Kufstein drückend überlegen, zwei Lattenschüsse, viele Möglichkeiten auf das 4:1. Ab der 70. Minute ist aber die Luft irgendwie wieder draußen, Kufstein unkonzentriert, einige gefährliche Konter der Gäste, die aber im Abschluss nicht effektiv sind. Zudem rettet Lukas Tauber im Tor von Kufstein zweimal in höchster Not. Es hätte noch eng werden können für Kufstein, über das gesamte Spiel gesehen aber sicherlich ein verdienter Dreier.

Beste Spieler FC Kufstein: Lukas Tauber (Tor), Andreas Lovrec (MF), Ronald Gercaliu (V)

Jasmin Omahic, Trainer FC Kufstein: „Es fällt mir schwer das Spiel einzuordnen, denn zunächst waren wir drückend überlegen, hätten das Spiel schnell entscheiden können. Nach der Führung eine unerklärliche Schockstarre, erst gegen Ende der ersten Halbzeit haben wir wieder ins Spiel gefunden. In den ersten Minuten der zweiten Hälfte hätten wir wieder alles klar machen können, in den letzten zwanzig Minuten hätte es noch sehr eng werden können. Wir haben dem Gegner leichtfertig einige Konter ermöglicht, unser Goalie hat sich in dieser Phase ausgezeichnet.“

 

 

 

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