Fügen stürzt Ebbs von der Tabellenspitze – Kantersieg von Telfs gegen Völs

Der Völser Sv musste in der 14. Runde der Regionalliga Tirol eine überraschend deutliche Niederlage gegen entfesselte Kicker des SV Telfs hinnehmen. Telfs gewinnt mit 5:0 und kommt damit auf vier Punkte an die Top-6 heran. Die ganz große Sensation gelingt dem SV Fügen mit dem 1:0 beim Tabellenführer SK Blitzschutz Pfister Ebbs. Fügen damit nur mehr einen Punkt hinter dem oberen Play-off, Ebbs muss die Tabellenführung an Volders abgeben.

 

Fügen tankt gegen den Tabellenführer Ebbs Selbstvertrauen!

Armin Knab, Co-Trainer SV Fügen: „Ein sehr intensives Spiel, wir haben die Angriffe von Ebbs sehr gut weg verteidigt. Die erste Hälfte spielerisch sehr souverän und ein Weitschuss in der 30. Minute von Maximilian Wurm brachte unserer Mannschaft die 1:0 Führung. Die erste Hälfte sehr kampfbetont, defensiv haben wir eine ausgezeichnete Leistung gezeigt. In der zweiten Hälfte war dann weniger los. Kaum konkrete Tormöglichkeiten, aber kurz vor Schluss haben wir einen Sitzer vergeben. In der Nachspielzeit haben wir dann Glück gehabt. Ein Kopfball hin und her und der Ball landet vor einem Spieler von Ebbs fünf Meter vor dem Tor, er knallt den Ball aber über das Tor. Dieser Dreier war extrem wichtig, wir haben Selbstvertrauen getankt gegen den Tabellenführer und sind weiter an den Top-6 dran.

Vier Treffer von Julius Perstaller für Telfs gegen Völs

Marcel Schreter, Trainer SV Telfs: „Das war eine ganz tolle Reaktion der Mannschaft auf die Partie vom Mittwoch. Da hat man gesehen, was für ein Potenzial in der Mannschaft steckt. Wir haben die Völser nicht zum Atmen kommen lassen! In der vierten Minute nach einer Ecke das 1:0 durch Julius Perstaller und Julius legt in Minute 21 nach. 3:0 durch Andre Pellegrini in der 40. Minute und das 4:0 durch Julius Perstaller in der Nachspielzeit. Julius Perstaller gelingt auch noch ein vierter Treffer fünf Minuten nach dem Wiederanpfiff. Das 5:0 hat gezeigt, wozu die Mannschaft im Stande ist und wir müssen nur ruhig weiterarbeiten. Wir haben da eine ganz starke Truppe für die Zukunft!“