Reinhold Ebenbichler und Dino Bevab analysieren das Kellerduell zwischen Kundl und Wörgl

In der 17. Runde der Regionalliga Tirol kam es zum direkten Duell jener beiden Mannschaften, die schon den Anschluss an das restliche Feld verloren haben. Der SC Holz Pfeifer Kundl konnte eine abwechslungsreiche und spannende Partie gegen den SV Wörgl mit 1:0 gewinnen und damit die rote Laterne an Wörgl weitergeben.

 

Goalie von Kundl glänzt!

Reinhold Ebenbichler, Obmann SC Holz Pfeifer Kundl: „Nur rund 350 Besucher fanden den Weg ins Kundler Achenstadion, um das Spiel Letzter gegen Vorletzter zu verfolgen. Bei Teams hatten zusammen in den letzten 23 Spielen keinen Sieg einfahren können, und das merkte man den Akteuren auch recht gut an. Keine der beiden Mannschaften konnte die Verunsicherung richtig ablegen, und so entwickelte sich zwar eine recht flotte, aber wenig spektakuläre Partie. Kundl war bemüht und vielleicht auch einen Hauch stärker als die Gäste, aber richtig gefährlich wurde der SCK auch nicht. Der logische Pausenstand daher 0:0. Auch nach dem Wechsel wurde das Spiel nicht wirklich besser, gelungene Offensivaktionen waren eher selten. Bis zur 78. Minute, als der durchbrechende Dominik Haaser im Strafraum nur regelwidrig gestoppt werden konnte. Den fälligen Elfmeter verwertete Isik Esen zur viel umjubelten Kundler Führung. Nur wenige Minuten später gab es erneut Elfmeter für Kundl. Marco Juffinger schnappte sich das Leder, scheiterte allerdings an Wörgls Schlussmann Matteo Mitterer. Und plötzlich waren die Gäste hellwach und suchten ihr Heil in der Offensive. Aber das Aluminium und ein glänzender Torwart Harald Zoglauer retteten dem SCK den so wichtigen Heimsieg.“

Bester Spieler SC Kundl: Harald Zoglauer (Tor)

Unglückliche Niederlage

Dino Bevab, Trainer SV Wörgl: „Erste Halbzeit ein ausgeglichenes Spiel. Kämpferisch stark von beide Mannschaften. Ein paar Möglichkeiten von beiden Seiten, aber 0:0 zur Halbzeit. Zweite Halbzeit hatten wir viel mehr Ballbesitz, Kundl hat auf Konter gespielt. Nach einer Ecke haben wir nur die Latte durch Vukovic getroffen. In der 81. Minute ein Elfmeter für Heimmannschaft und das war dann das 1:0 für Kundl. In der 85. Minute wieder Elfmeter für die Heimmannschaft, aber Mitterer fängt. Dann haben wir alles nach vorne geworfen, noch einmal die Latte getroffen und eine hundertprozentige Chance verschossen. Leider eine unverdiente und unglückliche Niederlage für uns. Wir haben viel mehr verdient!“