Weiche Knie in Hälfte eins – Spielrausch der Tirol Amateure gegen Kematen in Hälfte zwei

Die WSG Swarowski Tirol Amateure kam in der 7. Runde der HYPO Tirol Liga gegen den SV Bäcker Ruetz Kematen mächtig unter Druck, waren extrem verunsichert und liegen zur Pause 0:2 zurück. Nach der Halbzeitpause spielen die Tirol Amateure wie ausgewechselt und bieten den etwa 200 Zuschauern einen wahren Fußball-Offensivsturm an. Fünf Treffer für die Heimelf in Hälfte zwei und am Ende ein klarer 5:2 Erfolg. Damit übernehmen Die Tirol Amateure wieder die Tabellenspitze, da Fügen beim SVI klar mit 1:5 verliert. Kirchbichl kann am Samstag ab 18:30 Uhr mit einem Dreier in Kundl die Tirol Amateure wieder von der Tabellenspitze stoßen.

 

Youngster Patrick Brugger mit Glanzvorstellung in Hälfte zwei

Desto länger die erste Hälfte eins dauert, desto unsicherer wird die Heimelf in all ihren Aktionen. Bereits in der fünften Minute der erste Tiefschlag – das 0:1 durch einen Treffer von Marco Galovic. Oliver Kuen legt in der 23. Minute nach und die Gäste haben absolut die Chance den Sack bereits in Hälfte eins zuzumachen – es bleibt aber beim doch recht glücklichen 0:2 für die Heimelf.

Ein Fußballspiel hat zwei Hälften und manchmal bewirkt die Pause auch ein Aufräumen trüber Gedanken in den Köpfen der Spieler. Die Tirol Amateure stecken die erste Hälfte weg und beginnen bei null von vorne. Patrick Brugger reißt seine Mannschaft mit und bietet in der zweiten Hälfte eine unglaubliche Vorstellung. Er legt auch mit dem 1:2 in der 53. Minute den Grundstein für die Aufholjagd. Drei Minuten später das 2:2 durch Marti Schmadl. In der 65. Minute dreht Die Heimelf die Partie – 3:2 durch Cem Üstündag. Acht Minuten vor Spielschluss faktisch die Entscheidung – das 4:2 durch Tomislav Tomic. Eine Minute vor Schluss das 5:2 – Kevin Nitzlnader macht den Deckel drauf.

Beste Spieler: Patrick Brugger (AS re.), Florian Bischhofer (AV re.), Martin Schmadl von WSG Tirol Amateure

Martin Rinker, Trainer WSG Swarovski Tirol Amateure: „Kategorie "Wellental der Gefühle" oder anders gesagt "lernen durch Schmerzen"! Sehr leichtfertige, jugendliche Fehler sorgten bei meinem Team für Mega-Verunsicherung bzw. weiche Knie. Kematen nutzte die Fehler eiskalt aus, die Gäste verabsäumten es aber eine höhere Führung herzustellen. Personelle Umstellungen inklusive Ausgabe einer "Jetzt-erst-recht-Mentalität" brachte die Wende in Halbzeit zwei. Wie ausgewechselt und mit Doppelschlag haben wir dann das Spiel gedreht. Angetrieben von tollem Teamgeist spielte sich das Team in einen Spielrausch und ließ Kematen in Halbzeit zwei nicht den Funken einer Chance!“

 

 

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