Günther Riedesser analysiert SC Hohenweiler gegen Viktoria Bregenz

Nullnummer zwischen dem SC Hohenweiler und dem FC Raiffeisen Viktoria Bregenz in der 17. Runde der 1. Landesklasse. Für den Tabellenletzten ein Punkt gegen die Nummer neun der Liga und Trainer Günther Riedesser ist durchaus zufrieden, dass man mit wesentlich besser platzierten Mannschaften mithalten kann.

 

Am Karsamstag soll es mit dem ersten Heimsieg klappen!

Günther Riedesser, Trainer FC Raiffeisen Viktoria Bregenz: „Die erste Hälfte war zum Vergessen. Wir waren hypernervös und auch ängstlich. Wir hatten für unsere Verhältnisse sehr viele unnötige Ballverluste zu verzeichnen, was ich überhaupt nicht mehr gewohnt war. Aber vielleicht war auch die Systemumstellung ein Problem. Obwohl wir schon des öfteren ein 4-3-3 gespielt haben, konnten meine Jungs auch die taktischen Vorgaben überhaupt nicht erfüllen und kein Spieler erreichte seine Normalform. Dennoch hatte der Gegner auch nur zwei gute Torchancen, die sie aber ungenützt ließen, nach kapitalen Eigenfehlern meiner Mannschaft. Trotzdem war der Gegner klar besser, hatte auch mehr Aggressivität im Spiel und wir konnten uns auch nach vorne nie in der ersten Halbzeit durchsetzen. So ging es mit einem 0:0 in die Pause.

 

In der zweiten Hälfte übernahmen wir mehr und mehr das Kommando, gewannen mehr Zweikämpfe und endlich kamen wir auch zur einen oder anderen Minichance. Aber ein Torerfolg war dennoch in weiter Ferne! So ab der 70. Minute hatten wir dann noch mehr vom Spiel, da die Kräfte des Gegners nachließen und wir dann mehr Räume bekamen. Wir waren dann am Drücker, aber alle Torabschlüsse waren zu leicht und eine lockere Beute für Fabio Pfleger im Tor der Gastgeber. Alles in allem würde ich von einem gerechten Remis sprechen.

 

Das große Problem ist, dass wir vor dem Tor einfach zu ängstlich und umständlich agieren. Ich bin mit der Leistung in der 2. Halbzeit absolut zufrieden, aber ohne Tore wirst du niemals ein Spiel gewinnen. Dennoch möchte ich der Mannschaft zum erneuten Punkt gratulieren, weil wir absolut auf Augenhöhe mit den Teams in den vorderen Regionen sind. Und die Entwicklung ist noch nicht fertig. Ich bin dennoch sehr stolz auf meine Jungs und nächsten Samstag, 20.4.2019 um 14.00 Uhr, werden wir im Heimspiel gegen Gaissau wieder alles probieren, sodass es mit dem ersten Saisonsieg klappen wird!“

 

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