Sulzberg gegen Hatlerdorf als Regenschlacht

Spitzenspiel in der 4. Runde der 1. Landesklasse zwischen dem Fliesen Heim FC Sulzberg und dem SC Hatlerdorf. Die Gäste aus Hatlerdorf erwischen einen ausgezeichneten Start, bringen den Ball aber nur einmal im Tor der Hausherren unter. Sulzberg fightet zurück und kommt durch einen Elfmeter zum Ausgleich. Speziell in der zweiten Hälfte ist der Boden durch den Dauerregen extrem tief – es kommt nur mehr die kämpferische Linie und entsprechendes Ballglück zum Tragen. Sulzberg gewinnt am Ende 2:1 und der Trainer von Hatlerdorf, Heinz Fladenhofer, schildert den Lesern von Ligaportal.at die neunzig Minuten aus seiner persönlichen Sicht.

 

 

Hatlerdorf mit Vollgas – aber nur einem Tor

Heinz Fladenhofer: „Das Spiel begann schon bei sehr schlechten Bedingungen. Starker Regen - die Platzverhältnisse waren aber bei Anpfiff noch im Bereich des Regulären. Nach fünf Sekunden musste Torhüter Markus Kirchmann von den Hausherren mit einer Glanzparade einen Schuss unseres Martin Bartolini abwehren. Wir erspielten uns Chance um Chance bis uns endlich Kevin Plörer nach tollem Kombinationsspiel in der zehnten Minute in Führung bringen konnte. Sulzberg konnte sich kaum befreien und stand ständig unter Druck. Immer wieder stand Torhüter Kirchmann im Mittelpunkt des Geschehens. Doch leider wollte uns kein weiterer Treffer gelingen. Es hätte bei besseren Platzverhältnissen nach dreißig Minuten locker 4:0 für uns stehen können. Dann der zweite Angriff von Sulzberg über die Seite Richtung unser Tor. Durch Eine flache Hereingabe, die eigentlich sehr leicht zu verteidigen gewesen wäre, kam der FC Sulzberg zu einem sehr umstrittenen Handelfmeter. Unser Verteidiger Andre Moratti rutschte, mittlerweile waren die Platzverhältnisse katastrophal, am 16er weg und der Ball sprang ihm am Boden liegend an die Hand und der Schiedsrichter zeigte sofort auf den Elfmeterpunkt. Mit diesem aus meiner Sicht sehr glücklichen, von Antonio Paturzo verwandelten Strafstoß, ging es beim Stand von 1:1 in die Pause.“

 

Irregulär?

Heinz Fladenhofer: „Spätestens in der Halbzeitpause hätte der Schiedsrichter die Partie abbrechen müssen. Aus meiner Sicht war die Verletzungsgefahr aller Spieler durch die Platzverhältnisse sehr groß den beide Teams kämpften mit vollem Einsatz. So kam es wie es kommen musste. Einige verletzte Kicker und ein Glückstor hat das Spiel entschieden. Ein abgefälschter Schuss sprang genau vor die Füße von Johannes Sinz der in der 76. Minute aus fünf Meter Entfernung zum 2:1 für Sulzberg einschoss. Leider hat dieses Spiel jene Mannschaft verloren, die spielerisch klar besser war und Fußball spielen wollte. Doch das aufgrund der Platzverhältnisse in der zweiten Halbzeit gar nicht mehr möglich. Schade, dass man ein Spitzenspiel unter diesen äußeren Umständen durchzieht. Meiner Mannschaft gilt in allen Bereichen ein Großes Lob und dem FC Sulzberg Gratulation zum Sieg.“