FC Lauterach: "Der Herbst hat uns viel Kraft gekostet"

lauterach fcDer FC Lauterach liegt nach der Hinrunde in der Vorarlbergliga auf dem neunten Tabellenrang. Der Aufsteiger wurde zum Saisonbeginn recht hoch gehandelt, einige sahen die Mannschaft sogar als Titelaspiranten in Vorarlbergs höchster Spielklasse. Nach anfänglichen Schwierigkeiten legte dann aber Erfolgscoach Palinic sein Traineramt nieder und so mussten sich die Lauteracher neu orientieren. In der Winterpause musste der Verein nun mit Birgfellner auch noch einen wichtigen Spieler ziehen lassen. Für die bevorstehende Rückrunde ist man aber positiv gestimmt und will wieder an die alten Erfolgsläufe anschließen.

Der FC Lauterach sicherte sich nach einer nahezu perfekten Rückrunde den Meistertitel in der Landesliga und den damit verbundenen Aufstieg in Vorarlbergs höchste Spielklasse. Von vielen Seiten wurden die Unterländer stark eingestuft und sogar teilweise als Titelaspirant genannt. Doch die Mannschaft konnte zu Beginn der Meisterschaft dem Ruf nicht gerecht werden und tat sich vorallem gegen die vermeintlich schwachen Gegner schwer. Die Konsequenz war schlussendlich der Abgang von Erfolgscoach Stipo Palinic. Nach und nach fanden die Lauteracher dann aber wieder zu ihrer alten Stärke und konnten dem durchwachsenen Herbst doch noch etwas positives abgewinnen. "Die Euphorie war nach dem Aufstieg groß, der schwache Saisonstart und der Abgang von Palinic dann aber eine Enttäuschung. Es ist dann aber doch recht erfreulich, dass wir wieder den Anschluss zu den vorderen Plätzen hergestellt haben.", meint Harald Jussel, sportlicher Leiter des FC Lauterach.

In der Winterpause gibt es im Kader der Lauteracher nun einige kleine Veränderungen, mit Julian Birgfellner muss der Verein aber einen starken Offensivakteur ziehen lassen. Jedoch konnte man rechtzeitig handeln und die Abgänge kompensieren. Mit Christos Karelas und Elia Kloser konnten zwei neue Stürmer dazugewonnen werden. "Wir wollten unseren Kader breit halten, aber nicht unsere 1b-Mannschaft ausmustern. Somit mussten wir handeln. Die Abgänge haben uns natürlich nicht gefreut und es ist im Winter immer schwierig, den Kader sinnvoll zu ergänzen. Aber wir hatten Glück und haben sicherlich Spieler dazubekommen, die uns helfen können."

 

Trainer und Mannschaft sind voll motiviert

Mit Manfred Eisbacher wurde in der Winterpause zudem auch ein neuer Trainer gefunden. Er steht schon seit Mitte Jänner mit der Mannschaft im Vorbereitungstraining für die Rückrunde. Mit den bisher absolvierten Testspielen zeigt man sich von vereinsseite zufrieden, Trainer und Mannschaft sind voll motiviert. Zusätzlich konnte man noch ein Mannschaftswochenende organisieren, in dem das Teambuilding an oberster Stelle stand.

In der Rückrunde will man nun wieder bessere Leistungen zeigen, als Vorlage dient die Frühjahrssaison aus dem Vorjahr. Dort mussten die Lauteracher erst im bedeutungslosen letzten Frühjahrsspiel die einzige Niederlage hin der Rückrunde hinnehmen. "Wir hatten im Herbst zuviel Selbstvertrauen, wir hätten uns nicht gedacht, dass wir hinten drinnen stehen können. Es hat uns dann sehr viel Kraft gekostet um da wieder heraus zu kommen. Aber wir haben in der Vorsaison gezeigt, was man mit einem Siegeslauf erreichen kann. Unsere Krankheit ist, dass wir eher gegen die schwächeren Mannschaften Punkte liegen lassen - das ist aber eine Kopfsache in der Mannschaft.", so der sportliche Leiter.

Zum Rückrundenauftakt empfangen die Lauteracher vor heimischer Kulisse den Gemeindenachbarn aus Wolfurt zum Hofsteigderby. In der Hinrunde musste sich der Aufsteiger knapp mit 2:3 geschlagen geben, in der Rückrunde soll nun die Revanche gelingen.

 

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