Nachbetrachtung Meiningen vs. Austria Lustenau Amateure von Enes Cavkic

Eine extrem spannende Partie gab es zu Ostern zwischen dem SK Meiningen und Austria Lustenau Amateuren in der Vorarlbergliga. Faktisch von der ersten Spielminute an musste Meiningen mit einem Spieler weniger auskommen, forderte aber die Gäste bis kurz vor Ende der Partie voll. Austria Lustenau gewann am Ende mit 4:2, die neunzig Minuten schildert unseren Lesern der Trainer von Meiningen, Enes Cavkic.

 

 

8. Minute – Rot für Christoph Duelli

Enes Cavkic: „Das Spiel war bis zur achtzigsten Minute total ausgeglichen.Trotz Unterzahl ab Minute acht - rote Karte für Christoph Duelli. Wir haben aber nicht wirklich glücklich agiert. Das erstes und zweite Tor für Lustenau waren Eigentore. Das erste in der elften Minute durch Akel Fatih. Akel konnte dann selbst noch vor der Pause per, absolut berechtigten, Elfmeter auf 1:1 stellen. Das war dann auch der Halbzeitstand.“

 

Torchancen am Fließband

Auch die zweite Halbzeit beginnt für Meiningen sehr unglücklich. In der 59. Minute fällt das nächste Eigentor – diesmal ist Aldin Dizdaric der unglückliche Schütze. Lustenau hatte beim stand von 2:1 eine hundertprozentige Möglichkeit auf den dritten Treffer. Wir haben einige Sitzer ausgelassen. Adrian Hagen (3), Rene Simon (2), Josip Golemac und der eingewechselte Alsin Sulejmanagic konnten aber diese Vielzahl an Chancen zu nicht einmal einem Tor verwerten.

Erst als wir komplett aufgemacht haben machte Lustenau aus Kontern den dritten und vierten Treffer. Torschützen für die Gäste waren in der 85. Minute da Silva und zwei Minuten später Pascal Peter. Durch Mirza Cavkic haben wir dann noch auf 2:4 in der Nachspielzeit verkürzt. Großen Anteil an unsere Niederlage hatte Schiedsrichter Josef Gell mit einigen, meiner Meinung nach, sehr fragwürdigen Entscheidungen.“

 


Drei Spiele am Ostermontag

Im absoluten Schlager konnte SW Bregenz bereits am Karsamstag Egg bezwingen und die Tabellenführung übernehmen. Hohenems neu auf Platz drei – ein 4:2 Erfolg gegen die Admira am Ostermontag. Röthis verliert mit dem 2:3 in Rankweil viel Boden, Wolfurt und Nenzing teilen sich die Punkte. Der eine Zähler katapultiert Nenzing in der Tabelle vom letzten auf den zwölften Rang.