Dornbirner SV nach Sieg im Schlager gegen Röthis auf Tabellenplatz drei

Richtungsweisendes Duell im Kampf um einen Platz in der Eliteliga in der 22. Runde der Vorarlbergliga. Der Hella Dornbirner SV empfing den SC Röfix Röthis und konnte ziemlich ungefährdet – aber knapp – mit 2:1 gewinnen. Damit fällt Röthis aus den Top-6 heraus – hat jetzt drei Punkte Rückstand auf den letzten Elite-Liga Qualifikationsplatz. Der Dornbirner SV hat bereits einen Puffer von acht Zählern auf Platz sieben der Tabelle.

 

Perfekter Zeitpunkt für das 2:0 vom DSV

Der Beginn des Spieles war eher zerfahren. War es das Wetter – Schneeregen - oder doch die Wichtigkeit des Spieles. Geht es doch für beide um einen Platz für die Eliteliga. Je länger das Spiel dauerte, desto mehr verlagerte sich das Spielgeschehen in die Röthner Hälfte. Scheiterte Jonas Gamper über die rechte Seite noch am Röthner Schlussmann, machte es Julian Schelling besser. Ebenfalls ein schöner Angriff über die rechte Seite und Gamper spielt mustergültig in die Mitte - Julian Schelling musste nur noch den Ball über die Linie drücken. Keine zwei Minuten später wieder ein Angriff über rechts, Gamper setzt sich durch, doch der Ball strich über die Latte. Drei Minuten später ein Angriff über links, Julian Erhart spielt perfekt auf den von hinten kommenden Gamper. Der Schuss wurde jedoch pariert. Die Nächste Chance vergab Julian Schelling, sein Schuss aus der Mitte kullerte aber an die Außenstange. Quasi mit dem Halbzeitpfiff vollendete der junge Julian Franz einen Birgfellner-Freistoß am langen Fünfereck per Direktabnahme. Wir gehen mit einer 2:0 Führung in die Pause.

Ergebniskorrektur

Die zweite Halbzeit ändert das Bild nicht. Hella war überlegen und vergab weitere gute Möglichkeiten, doch der sogenannte letzte Pass fand nicht den richtigen Weg zur Vollendung. So mussten Eckbälle her, die Abschlüsse fanden jedoch nicht den Weg im Tor, und als Julian Erhart akrobatisch die Entscheidung suchte. ging der Ball am linken Torpfosten knapp vorbei. Dann stellte Röthis um. Brachte Yilmaz Burhan und stelle Maier auf die 10. Röthis wurde gefährlicher, aber nicht zwingend. Gefährlich auch deshalb, da Julian Birgfellner sich verletzt hatte und Hella nicht mehr wechseln konnte. Die sechs Minuten Nachspielzeit brachten Ergebniskosmetik, denn mit dem schönen Kopfballtreffer von Marco Wieser zum 2:1 war die Partie bei nasskaltem Wetter vorbei.

 

Sebastian Trittinger, Trainer Hella Dornbirner SV: „Tut gut nach der Niederlage letzte Woche wieder zu gewinnen. Nun müssen wir dranbleiben. Es ist alles noch extrem eng beisammen. Kompliment an mein Team, es war ein verdienter Sieg. Man hätte es am Schluss nicht so spannend gestalten müssen!“