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SV Essling - Stetiges Wachstum als großer Erfolg!

"Seit 2018 stehen wir immer wieder unter den Top 3 der Liga, natürlich wollen wir auch einmal den nächsten Schritt machen." Doch ganz so dringend wie es klingt hat es Horst Gruber, Trainer des SV Essling bei weitem nicht. Für ihn und den Verein sei das kontinuierliche Wachstum der Mannschaft bei weitem wichtiger. Die Strukturen dafür wurden innerhalb des Tabellenzweiten der Oberliga B geschaffen. Was den SV Essling in seiner Gesamtheit von anderen Vereinen unterscheidet, dann doch aber aktuell noch auf die vordersten Plätze fehlt, hat Chefcoach Gruber im Interview verraten.

Starker Herbst mit Wehrmutstropfen

Der Herbstdurchgang sei für Gruber ein starker gewesen, speziell weil man gegen den Tabellenführer SC Maccabi Wien auswärts mit 1:0 gewinnen konnte. Trotzdem sei bei weitem nicht alles gut gewesen: "Die Niederlagen gegen SV Marianum und Vienna 2016 waren mehr als unnötig und bei allem Respekt vor dem Gegner auch absolut nicht notwendig, denn in diesen zwei Spielen hatten wir Chancen für 3 oder 4 Spiele", führt der Cheftrainer aus. Das führe auch gleich zum eigentlich größten Problem im Kader, denn trotz der ganzen Talente fehle aktuell einfach ein Goalgetter. "Wenn du jemanden hast, der dir pro Saison zwischen 20 und 25 Tore macht und dabei dann auch noch die entscheidenden Treffer, dann ist es natürlich leichter die Spiele zu gewinnen. Man muss aber auch sagen, dass wir bei weitem nicht die finanziellen Möglichkeiten haben wir unserer Konkurrenten um den Titel." 

Im Taktikbereich habe man sich seit dem Sommer aber stark verbessert, die Spieleauftritte waren sehr dominant. "Für die Spitze brauche es dann aber doch einen Stürmer der vorne netzt." Der Aufstieg sei aber heuer ohnehin nicht oberste Pflicht. Man wolle sich die Situation im Frühjahr anschauen und dann 

Mannschaft zeigt tollen Charakter

Dass er mit seiner Mannschaft äußerst gerne zusammenarbeitet, lässt Horst Gruber sofort durchklingen. "Die Jungs haben einen super Charakter, geben in jedem Training alles und wollen auch immer noch dazulernen." Doch auch das restliche Trainerteam lobt Gruber. "Und auch unser Sportlicher Leiter macht eine tolle Arbeit. Der Verein gibt uns die nötige Rückendeckung um langfristig Erfolg haben zu können."

Dass der SV Essling eine große Familie ist, zeigt sich auch immer wieder am jährlich stattfindenden Teambuilding, dem auch die Vorstände beiwohnen. "Außerdem machen wir immer mal wieder ein Trainingslager, dass sich die Spieler zu einem sehr großen Teil selber zahlen - auch das ist nicht selbstverständlich. Das unterscheidet uns von vielen anderen Amateurclubs."

Keine großen Sprünge möglich

"Wie bereits angesprochen sind wir finanziell nicht so auf Rosen gebettet wie unsere Konkurrenten, doch das macht gar nichts. Wir erarbeiten uns viel durch unsere gute Nachwuchsarbeit. Man sieht außerdem in Niederösterreich bei vielen Vereinen, dass kostspielige Verpflichtungen noch lange keinen Erfolg bringen. Ich denke da nur an Bisamberg, Korneuburg oder Stockerau." Für Gruber müsste der Spieler schon sehr gut in die Mannschaft passen und finanziell stemmbar sein um ihr im Winter zu verpflichten. Ansonsten bliebe es am Transfermarkt ruhig.

Infrastruktur als Grundbaustein für Erfolg

Nicht nur in der Mannschaft sieht man Fortschritte, auch in der Infrastruktur. Letztes Jahr wurde die Kabine von den Spielern und Betreuern in Eigenarbeit renoviert, heuer gab es neue Ersatzbänke, sowohl für die Heim- als auch für die Gastmannschaft. "Die Leute haben gesehen, dass sich da etwas enwickelt und wollten uns dann auch helfen. So haben sich auch mehrere kleine Sponsoren gefunden. Außerdem können wir durch RS Digital unsere Spiele online zum anschauen anbieten bzw. auch für die eigene Analyse heranziehen", zeigt sich Gruber angetan.

Als letzter großer Punkt soll im Jahr 2022 ein Flutlicht für das Hauptfeld kommen. Der SV Essling ist also im Begriff weiter zu wachsen - vielleicht demnächst schon in der 2. Landesliga Wien.

 

MW

 


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