Vereinsbetreuer werden

Schattendorf wird Favoritenrolle in Hinrunde gerecht

Aufregende Spielzeiten standen auch hinter dem SV Schattendorf aus der II.Liga Mitte. Nach dem Abstieg aus der Burgenlandliga durchlebte der Verein viele Höhen und Tiefen, auch durch den Zusammenfall der Commerzialbank Mattersburg. Doch die Mittelburgenländer aus der berühmten Ortschaft an der Grenze zogen sich auch aufgrund des starken Mannes im Verein, Alex Bernhardt, selbst nach oben und nach der Hinrunde steht man auch dort, wo man sich selbst sieht.

 

14 Spiele - 2 Remis, eine Niederlage und ganze 11 Siege, die Bilanz der Schattendorfer ist beeindruckend und spiegelt auch den starken Herbst der Mittelburgenländer wieder. Schaut man auf den Kader des Tabellenführers, so erscheint dies zunächst als keine allzu große Überraschung. Denn mit Derdak, Walzer und Co sellt man sicher qualitativ einen Top Kader, dies weiß man auch. "Wir sind mit der Hinrunde natürlich sehr zufrieden, keine Frage. Wir sind unseren eigenen Ansprüchen gerecht geworden, wenn man das so sagen kann", so Schattendorfs Alexander Bernhardt. Dennoch gebührt dem Trainerteam Lob, dass man die Qualität auf dem Papier auch tatsächlich auf den Platz bringt, denn dies war in der Hinrunde definitiv der Fall.

Aufstieg als erklärtes Ziel

Es mag Vereine geben, die hinter vorgehaltener Hand um den Aufstieg reden, doch nicht so in Schattendorf, hier geht man offen mit den Ambitionen und den Zielen um. "Wir wollen wieder rauf, ich denke das ist kein großes Geheimnis", so Bernhardt weiter, der jedoch bestätigt, dass sich im Kader der Schattendorfer durchaus was tun wird, wenn auch nicht ganz unfreiwillig. 

Denn unter anderem Timo Rzucidlo wird den Schattendorfer abhanden kommen. "Wir werden wohl 2, 3 Spieler aufgrund von persönlichen Veränderungen abgeben. Das ist zwar Schade, weil es charakterlich wirklich tolle Burschen waren, doch wir respektieren natürlich die Entscheidungen", so Obmann Alex Bernhardt, der jedoch auch bestätigt, dass man sich bereits verstärkt hat. So wird zum Beispiel Mario Seckel die Schattendorfer verstärken, er brennt auf seinen Einsatz und möchte zum Abschluss seiner Karriere unbedingt einmal Meister werden. Auch aus der Akademie konnte man sich mit einem Spieler verstärken.

Man scheint also gut aufgestellt, wenn da nicht die unsichere Lage bezüglich der Pandemie wäre. "Wir hoffen natürlich, dass voll gespielt werden kann. Wir wollen auf einem sportlichen Weg Meister werden und nicht als "Corona Aufsteiger" tituliert werden, sofern wir am Ende ganz oben stehen, denn die Konkurrenz schläft nicht", so Alex Bernhardt abschließend.