Tadten will sich wieder in der II.Liga etablieren

Nach dem Aufstieg ist vor dem Aufstieg, diese Parole gilt wohl auch beim UFC Tadten. Denn nachdem man letztes Jahr den Aufstieg in die II.Liga Nord fixieren konnte, gilt es nun wieder sich neuen Zielen zu widmen und diese heißen unter anderem: Klassenerhalt! Gemeinsam mit Mönchhof schaffte man am Ende den Aufstieg, Steinbrunn hatte nur das Nachsehen. Mit einigen Veränderungen und auch einem anderen Trainer geht man nun an die neuen Aufgaben heran, man darf gespannt sein, wie sich der UFC nach 2 Jahren Abstinenz in der zweitenhöchsten Spielklasse des Burgenlandes machen wird. 

 

Lange Zeit schien das Aufstiegsrennen mehr oder weniger entschieden zu sein, Mönchhof und Tadten waren den anderen Vereinen weit voraus, lediglich eine tolle Siegesserie der Steinbrunner machte es am Ende doch noch spannend, doch Tadten fixierte einen Spieltag vor dem Ende dann den ersehnten Aufstieg. Mit 15 Siegen aus 26 Spielen damit auch durchaus verdient, den gleichen Tenor schlägt man auch bei den Verantwortlichen des UFC an:" Wenn man sich den Aufstieg als Ziel nimmt und diesen dann auch erreicht, gibt es relativ wenig auszusetzen", bringt es Tadtens Sektionsleiter Christian Pelzmann auf den Punkt. Lange konnte man den Aufstieg jedoch nicht feiern, zu schnell kommt die neue Saison näher.

Goalgetter muss ersetzt werden

Die Ziele für die kommende Spielzeit liegen mehr oder weniger auf der Hand, der UFC möchte zunächst einmal weg aus der unteren Tabellenregion. "Wir wissen, dass die Liga anspruchsvoll ist. Wir wollen mit dem Abstieg nichts zu tun haben, ein einstelliger Tabellenplatz wäre sehr schön", so Pelzmann weiter. Das Ziel scheint aufgrund des gut strukturierten Kaders alles andere als unrealistisch.

Und dennoch musste man zwei Tiefschläge hinnehmen, zum einen verlor man Goalie Kamper an Illmitz, zum anderen muss man Goalgetter Patrick Mayer ersetzen, der nach Wallern zurückkehrt. Für Mayer soll von nun an jemand auf Torejagd gehen, der die Liga wie seine Westentasche kennt. Mit Peter Durica konnte man einen echten Kracher von Andau verpflichten! Zudem setzte man nachdem Abgang von Trainer Rene Hofmann Christian Pinter als neuen Coach ein, Pinter war zuletzt aufgrund seiner guten Arbeit in Rust psoitiv aufgefallen.