Der SC/ESV Parndorf 1919 rüstet weiter auf: Drei Neuzugänge

Nachdem der SC/ESV Parndorf 1919 nach der Beendigung der Saison in den Relegationsspielen zum Aufstieg in die Regionalliga Ost gescheitert war, startete er in der neuen Saison voll durch – nichts zu sehen von Resignation oder Verunsicherung. Aktuell holte die Hafner-Truppe 38 Punkte aus fünfzehn Begegnungen und thront an der Tabellenspitze. In der Winterpause wurde man auf dem Transfermarkt aktiv und holte drei neue Spieler für den Kader der Kampfmannschaft.

Ligaportal.at sprach mit Sport-Koordinator Simon Knöbl, wie er die Herbstsaison und seine Mannschaft im Allgemeinen bewertet und welche Ziele er für die Rückrunde hat.

Ligaportal: Welches Fazit ziehen Sie nach der Hinrunde?

Knöbl: „Wir sind hervorragend gestartet und haben einen guten Fußball gezeigt. Im weiteren Verlauf der Saison wurde es durch verletzungsbedingte Ausfälle in der Defensive etwas schwieriger für uns. Letztlich kann man mit 38 Punkten nicht unzufrieden sein.“

Ligaportal: Gibt es Verbesserungen für die Rückrunde oder läuft alles optimal?

Knöbl: „Im Fußball gibt es immer Anlässe zu Verbesserungen, sonst wäre es ja langweilig. Wir sind gerade dabei, für die kommende Saison ein zweites Spielsystem einzustudieren, um in der Spieleröffnung etwas flexibler und variabler zu werden.“

Ligaportal: Haben sich die Neuzugänge vom Sommer bewährt, haben sie die Erwartungen erfüllt?

Knöbl: „Ja, nach gewissen Anlaufschwierigkeiten haben sie ihre Qualität gezeigt. Sie haben sich spielerisch und menschlich voll in die Mannschaft integriert.“

Ligaportal: Wie steht es um Transferaktivitäten in der Winterpause?

Knöbl: „Wir haben drei Neuzugänge, das sind Peter Trimmel, Peter Schützenhöfer und Keisuke Iida. Als Abgang haben wir Jan Mülner zu verzeichnen, er hatte bei uns zu wenig Chancen auf Einsätze in der Kampfmannschaft.“

Ligaportal: Wie hat der Verein die Wintervorbereitung in Angriff genommen, gibt es schon einen genauen Fahrplan?

Knöbl: „Wir haben bis zum 22. Dezember dreimal wöchentlich durchtrainiert. Es war ein abwechselndes Training, in dem das Krafttraining nicht zu kurz kam. Wir haben nichts unversucht gelassen, um eine gute Vorbereitung zu machen. Am Wochenende nehmen wir am Rosaliencup teil und starten am 10. Januar mit dem Mannschaftstraining.“

Ligaportal: Wird am 18. März im Spiel gegen Oberwart die Meisterschaft entschieden?

Knöbl: „Nein, erst am 11. Juni wird die Entscheidung gefallen sein. Oberwart hat in der Hinrunde einen guten Lauf gehabt. Es müssen noch alle Gegner bespielt und besiegt werden und man darf auch nicht andere Vereine außer Acht lassen. Zwei Remis von Oberwart und meiner Mannschaft und es kann dann eng werden.“