Stegersbach liefert sich 7 Tore Krimi mit Wimpassing

SV Stegersbach
Wimpassing

In der 27. Runde der Burgenlandliga duellierten sich in diesem Sechs-Punkte-Spiel der Tabellenfünfzehnte SV Stegersbach und der Tabellensechzehnte Wimpassing. Als Unparteiische dieser Begegnung fungierte Kemal Kazanci, er hatte an diesem Abend alle Hände voll zu tun, am Ende wurde es ein 7 Tore Spektakel.


SV Stegersbach mit dem besseren Start

SV Stegersbach gelang der bessere Start und man ging früh in Führung. In Minute 15 setzte sich Kevin Baumgartner durch und konnte sich als Torschütze zum 1:0 feiern lassen. Stegersbach war zu Beginn das bessere Team, man hatte das Spiel eigentlich unter Kontrolle, dennoch musste man dann den Ausgleich hinnehmen. Nach einem Freistoß waren die hausherren etwas unsortiert, Lukas Schiller nutzte dies sofort aus und traf zum Ausgleich. Doch wieder fassten die Stegersbacher schnell Fuß, Sebastian Zier sorgte noch vor der Pause für die erneute Führung der Südburgenländer.

Spannende Schlussphase

Im zweiten Durchgang wollten die Hausherren dann schnell alles klar machen, man war das bessere Team und kam dank eines Doppelpacks von Enes Rujovic auch zum 4:1, die Partie schien entschieden. Doch Wimpassing steckte nicht auf, Lukas Mössner gab den Gästen neue Hoffnung, ab jetzt wirkten die Gastgeber völlig verunsichert und als dann Varhanik kurz vor dem Ende auf 4:3 stellte, war das große Zittern perfekt. Doch die Hausherren brachten den Vorsprung am Ende über die Zeit. In der zweiten Halbzeit zeigte der Unparteiische in Summe sechs Mal Gelb (Radovan Mitrovic 50.; David Labat 50.; Lukas Werner 61.; Gergely Levay 93.; Lukas Moessner 93.; Tomas Varhanik 93.) Nach dem Schlusspfiff des Schiedsrichters ging der SV Stegersbach als Sieger vom grünen Rasen, besiegte Wimpassing mit 4:3. Kommende Runde muss sich das siegreiche Team gegen Siegendorf beweisen, Wimpassing trifft auf SV Eltendorf und hofft auf einen Sieg.

"Nach dem 4:2 waren wir sehr unsicher, wir hatten zwar noch einen Stangenschuss, dennoch haben wir die Schlussphase spannender gestaltet als wir es vor hatten", so Stegersbachs Trainer Sandor Homonnai.

Die Besten: Christoph Kienzl, Enes Rujovic (beide Stegersbach)

 

 

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