Spektakulärer Auswärtssieg- Pinkafeld mit dem 4:1 Sieg in Kohfidisch in der Burgenlandliga angekommen.

Für den SC Pinkafeld war der Start in die neue Saison der Burgenlandliga ein unrhythmischen Beginn, coronabedingte Spielausfälle und nun die vielen Verletzten aus ihrem ersten Spiel der Runde in St. Margarethen, das mit 0:1 verloren gegangen ist. Nun stellt sich die Frage, kann der Pinkafelder Trainer Maximilian Senft die Spielerausfälle kompensieren und gelingt es ihm, eine schlagkräftige Truppe auf das Feld schicken. Der ASKÖ Kohfidisch hat auch erst zwei Spiele absolviert und einen Punkt auf dem Habenkonto.

Pinkafeld begann druckvoll

Von Beginn an war zu erkennen, dass die Gäste trotz sieben Spielerausfälle heute mit einem Sieg vom Platz gehen wollen, sie übernahmen sofort das Kommando auf dem Platz und hatten nicht vergessen, dass nur Tore zum Sieg führen. Bereits in der 14. Minute klingelte es das erste Mal im Kasten der Heimischen, Lukas Kirnbauer schoss von der linken Seite ins lange Eck und es stand 1:0 für die Gäste. Zehn Minuten später, Nikolasz Ticián Nagy spielt einen Superpass in die Tiefe zu Christoph Saurer und der hat keine Mühe, zur 2:0 Führung einzulochen. Wiederum nach zehn Minuten legte sich Ernest Grvala den Ball für einen Freistoß zurecht, seine Granate wurde noch von einem Verteidiger der Hausherren abgefälscht und der Ball landete zum 3:0 unhaltbar für den Goalie der Heimischen in deren Maschen. Von den Hausherren war in der ersten Halbzeit nicht viel zu sehen, außer die glatt Rote Karte von Stefan Gaal nach einem Foulspiel, so dass die Seiten mit der 3:0 für Pinkafeld gewechselt wurden.

Die Gäste ließen nicht locker

Nach dem Wiederanpfiff dauerte es nicht sehr lange zum nächsten Tor für die Gäste, nach einem Angriff auf der linken Seite kam der Ball von Ernest Grvala zum gut positionierten Lukas Zapfel und der hatte keine Mühe, auf 4:0 zu erhöhen. (54.) Mit dem vier Tore Vorsprung ließen es die Auswärtigen nun gemächlicher angehen, der Treffer für die Hausherren von Julian Binder in der 59. Minute zum 1:4 war nur eine Resultatskosmetik. Mit diesem Sieg zeigen die Pinkafelder auf, dass mit ihnen wieder zu rechnen ist.

Stimmen zum Spiel:

Paul Toth, Sportlicher Leiter ASKÖ Kohfidisch

"Wir haben heute einen rabenschwarzen Tag erwischt, haben unsere ersten Torchancen nicht verwertet und die Rote Karte für Stefan Gaal hätte auch Gelb gereicht. Auf jeden Fall geht der Sieg für Pinkalfeld in Ordnung, auch wenn er zwei Tore zu hoch ausgefallen ist"

Maximilian Senft, Trainer SC Pinkafeld

"Meine Enttäuschung gegenüber dem Vorstand von Kohfidisch ist groß, dass sie auf den heutigen Spieltermin bestanden haben und bewusst das extrem hohe Verletzungsrisiko meiner Spieler in Kauf genommen haben, um den Spieltag heute für sich zu nutzen, denn den Spieltag zu verlegen wäre ganz einfach gewesen. Das war heute ein Ausrufezeichen an die ganze Liga, dass wir uns trotz jeglicher Widerstände nicht unterkriegen lassen".

Die Besten: Stefan Seidl (V), Ernest Grvala (M) Florian Prochazka (ST)

 

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