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Dank Szaffich-Doppelpack: Die Punkte bleiben in Deutschkreutz

Am Freitagabend empfing der FC Deutschkreutz den Aufsteiger SV Schattendorf in der 8. Runde der Burgenlandliga. Beide Mannschaften haben ihr letztes Meisterschaftsspiel verloren und wollten natürlich eine Wiedergutmachung. In einer spannenden Begegnung, in der sich beide Mannschaften nichts schenkten, behielten Hausherren die Oberhand und konnten nach drei Niederlagen in Serie wieder voll punkten. Für den Aufsteiger aus Schattendorf reichte es wieder nicht zu einem Punktegewinn.

Die Hausherren waren überlegen

Die Heimischen zeigten gleich von Beginn an auf, wer der Herr im Hause ist und berannten das Tor der Gäste. Eine große Anzahl von Torchancen von Julian Salamon, David Thumberger und Christopher Lipowsky wurde liegen gelassen, sodass in der 32. Minute ein Elfmeter für die 1:0-Führung herhalten musste. Gerhard Karner rettete in Torwartmanier mit der Hand auf der Linie, das Leder ging nicht in den Kasten der Auswärtigen, dafür musste der Verursacher mit der glatt-roten Karte vorzeitig zum Duschen. Den dafür gegebenen Penalty verwandelte Tobias Szaffich eiskalt. Im Anschluss an diesen Treffer verflachte das Spiel zusehends, somit wurden mit der knappen Führung der Hausherren die Seiten gewechselt.

Blitztor für die Gäste

Kaum hatte Schiedsrichter Arif Erdem das Spiel wieder angepfiffen, klingelte es im Tor der Heimischen: Ein Pass in die Tiefe erreichte Patrick Derdak, der das Leder volley ins Kreuzeck des Gehäuses der Hausherren zum 1:1-Ausgleich (46.) knallte. Nun spielten die Gäste ansehnlichen Fußball, sie standen in der Defensive kompakt und warteten auf Tormöglichkeiten. Bei den Heimischen schien nach dem Ausgleichstreffer der Faden gerissen, es funktionierte kein Kombinationsspiel. In der 76. Minute erlöste Tobias Szaffich den Anhang von Deutschkreutz, als er allein auf Torhüter Alexander Bernhardt sprintete und diesen mit einem gekonnten Lupfer überwinden konnte.

Stimmen zum Spiel

Mario Pürrer, Trainer FC Deutschkreutz:

„In den ersten dreißig Minuten hat meine Mannschaft überragend gespielt und ist verdient in Führung gegangen. Nach dem Ausschluss des Schattendorfer Spielers hat sich unser Spiel angefühlt, als wären wir mit einem Spieler weniger auf dem Platz. Letztlich haben wir aber mit Müh und Not gewonnen. Wir haben zeitweise nicht das gemacht, was wir können, sondern das gemacht, was wir nicht können.“

Alexander Bernhardt, Obmann SV Schattendorf:

„In der Anfangsphase waren die Hausherren die klar bessere Mannschaft, aber nach der roten Karte von Gerhard Karner haben wir das System umgestellt, und es ging ein Ruck durch die Mannschaft. Wir waren plötzlich auch auf dem Rasen präsent, leider hat es zu keinem Punktegewinn gereicht.“