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Leithaprodersdorfer Effizienz setzt sich fort: 1:0-Sieg in Güssing

Der SV Güssing traf am Freitagabend in der 8. Runde der Burgenlandliga auf den Senkrechtstarter, den SV Leithaprodersdorf. Die Vorzeichen hätten unterschiedlicher nicht sein können: Der Tabellenletzte musste unbedingt punkten, um die rote Laterne abzugeben, Leithaprodersdorf wollte seinen momentanen Erfolgslauf prolongieren. In einem ziemlich einseitigen Spiel behielten die Gäste mit 1:0 die Oberhand und konnten sich aber aufgrund der vielen ausgelassenen Torchancen erst mit dem Schlusspfiff über die drei Punkte freuen.

Leithaprodersdorf hatte Feldvorteile

Von Beginn an war die Taktik beider Mannschaften offensichtlich: Die Hausherren verlegten sich auf eine kompakte Defensive, die Gäste versuchten, ihr in den letzten Spielen gezeigtes gutes Kombinationsspiel auf den Rasen zu bringen, aber Torchancen für die Auswärtigen blieben in der ersten Halbzeit Mangelware. Eine hochkarätige Torchance hatten die Heimischen, als Julian Laky allein vor Goalie Manuel Kassal stehend das Leder nicht im Tor der Gäste unterbrachte. Das hätte die 1:0-Führung für Güssing sein müssen. So wurden mit dem torlosen Remis die Seiten gewechselt.

Spielerwechsel brachte den Sieg

In der zweiten Halbzeit schien sich das Spiel der ersten Spielhälfte fortzusetzen, bis in der 59. Minute Leithaprodersdorfs Trainer Peter Benes einen Spielerwechsel vollzog: Patrick Mozelt und Roman Dinser kamen ins Spiel und sorgten sofort für frischen Wind. In der 64. Minute schlug Flankengott Leotrim Saliji den Ball in den Strafraum der Heimischen, Noel Kustor kam angerauscht und beförderte das Spielgerät wuchtig mit dem Kopf in die Maschen des Gehäuses der Einheimischen. Es folgten weitere hochkarätige Torchancen für die Auswärtigen, aber die brachten keine Ergebnisveränderung, sodass mit dem knappen 1:0-Sieg die Siegesserie von Leithaprodersdorf ihre Fortsetzung fand.

Stimmen zum Spiel

Christoph Herics, Trainer SV Güssing:

„Es hat sich die alte Fußballweisheit wieder bestätigt: Wenn man unten steht, hat man kein Glück im Torabschluss. Ich bin enttäuscht, dass es wieder zu keinem Punkt gereicht hat und wir weiterhin am Tabellenende bleiben.“

Peter Benes, Trainer SV Leithaprodersdorf:

„Wir haben sozusagen gegen eine Wand gespielt, die standen mit allen Spielern vor ihrem Strafraum und blockten fast alles ab. In der ersten Halbzeit sind wir nicht so gut ins Spiel gekommen, agierten zu umständlich. Wir hatten gefühlte 70% Ballbesitz, aber ein Treffer wollte uns in der ersten Halbzeit nicht gelingen. Nach dem Spielerwechsel lief es besser für uns und wir haben verdient gewonnen.“