Mit Ligaportal auf Fußballreisen zu Europas Top-Klubs

Lupenreiner Hattrick von David Korherr: Pinkafeld fügt Andau eine 6:1-Heimschlappe zu

Am 8. Spieltag traf in der Burgenlandliga der FC Andau auf den SC Pinkafeld. Die Vorzeichen waren klar: Beide Clubs benötigten dringend Punkte, um aus der Gefahrenzone der Tabelle herauszukommen. Es war ein einseitiges Spiel mit vielen Torraumszenen der Gäste, die bei einer besseren Chancenauswertung noch höher hätten gewinnen können. Der Spieler des Tages war der 20-jährige David Korherr mit seinem lupenreinen Hattrick.

Pinkafeld von Beginn an überlegen

Schon in den ersten Minuten war ersichtlich, wer heute das Sagen auf dem Spielfeld haben würde, nämlich die Auswärtigen. Sie starteten einen Angriff nach dem anderen. Erstmals schlug es in der 10. Minute im Gehäuse der Hausherren ein: Ein zielgenauer Stanglpass von Jura Stimac erreichte David Korherr, der nicht lange zögerte und zum 1:0 einlochte. Zehn Minuten später spielten David Korherr und Jakob Waldherr einen Doppelpass, Letzterer schob zum 2:0 ein. In der 27. Minute musste Christoph Saurer verletzungsbedingt das Feld verlassen, für ihn kam Martin Aus Der Schmitten ins Spiel. In der 30. Minute fand der Torreigen seine Fortsetzung: David Korherr knallte das Leder an den Pfosten, den Abpraller schoss er dann selbst zur 3:0-Führung in die Maschen des Gehäuses der Einheimischen. In der 41. Minute war es Nikolasz Ticián Nagy, der ein Solo erfolgreich abschloss und zum 4:0 einnetzte. Aber das war noch nicht alles in der ersten Halbzeit: Zwei Minuten vor dem Halbzeitpfiff war es nämlich wieder David Korherr, der mit seinem dritten Treffer nach einer Kopfballverlängerung von Jura Stimac das Leder im Tor der Hausherren zur 5:0-Pausenführung unterbrachte. Von den Heimischen war in der ersten Halbzeit außer ein paar Torannäherungsversuchen nicht viel zu sehen. Interessant war, dass Pinkafeld die ersten vier Tore im Zehn-Minuten-Rhythmus geschossen hat.

Gäste spielten nun auf Sparflamme

In der 50. Minute wurde Martin Aus Der Schmitten im Strafraum der Heimischen gefoult, den dafür verhängten Strafstoß verwandelte er selbst und es hieß 6:0. Nun schalteten die Gäste um etliche Gänge zurück, sodass die Hausherren durch Lukas Cambal mit einem Freistoß noch zum 1:6-Ehrentreffer kamen.

Stimme zum Spiel

Christoph Monschein, Trainer SC Pinkafeld:

„Mit dem Sieg in Rudersdorf ist der Knoten geplatzt, das Werkle läuft inzwischen besser. Heute haben wir, auch in dieser Höhe, verdient gewonnen. In der zweiten Halbzeit hat meine Mannschaft nach dem 6:0 ein paar Gänge zurückgeschaltet, was bei einer so hohen Führung verständlich gewesen ist.“