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Pinkafeld setzt Siegesserie fort: 5:0 gegen Güssing

Der SC Pinkafeld empfing am Samstagnachmittag das Tabellenschlusslicht SV Güssing zur 9. Meisterschaftsrunde in der Burgenlandliga. Die Hausherren haben sich nach einem miserablen Saisonstart wieder gefangen und setzten heute ihre Siegesserie fort. Für Güssing geht die Zeit der Niederlagen weiter, denn die jungen Spieler bringen noch keine Konstanz über 90 Minuten auf das Spielfeld und sind streckenweise überfordert.

Offener Beginn beider Mannschaften

Beide Mannschaften gestalteten den Beginn der Begegnung offen, es gab auf beiden Seiten eine Torchance, welche aber nicht genutzt wurde. In der 15. Minute klingelte es das erste Mal im Kasten der Gäste, als Pinkafelds Schütze vom Dienst, David Korherr, das Leder zur 1:0-Führung der Hausherren einnetzte. In der 25. Minute traf Jura Stimac. Er brachte einen Kopfball gegen die Laufrichtung von Nico Graf an. Es hiße nun bereits 2:0 für die Monschein-Truppe. Die Gäste versuchten, die Partie offen zu gestalten, aber der Gegner war zu stark, darum spezialisierte man sich auf die Defensive. Es gab noch einige Torraumszenen beider Mannschaften, aber aus denen entsprangen keine weiteren Tore. So wurden mit der 2:0-Führung der Hausherren die Seiten gewechselt.

Pinkafeld legte einen Zahn zu.

Kaum hatte Schiedsrichter Gökhan Orhan das Spiel wieder angepfiffen, war es Jura Stimac mit seinem zweiten Treffer. Bei einer Flanke von der linken Seite konnte der Pinkafelder Stürmer ungehindert vor Nico Graf hochsteigen und den Ball mit dem Kopf im Güssinger Tor zur 3:0-Führung versenken. In der 55. Minute beteiligte sich Niko Nagy am Torreigen, als sein Schuss direkt und via linke Innenstange im Güssinger Tor zum 4:0 landete. Nun war das Feuer in dieser Begegnung zur Sparflamme abgeflacht. Es gab keine bemerkenswerten Torraumszenen auf beiden Seiten. In der 90. Minute war es wieder Jura Stimac, der den Ball im Fallen in Richtung Güssinger Tor zu beförderte und mit seinem Hattrick zum 5:0-Endstand einnetzte.

Stimmen zum Spiel

Christoph Monschein, Trainer SC Pinkafeld:

„Es war ein klarer und verdienter Sieg meiner Mannschaft, die in den 90 Minuten das Spiel klar diktiert hat. Wir belohnen uns in der jetzigen Situation für die wöchentliche Trainingsarbeit, was in den ersten fünf Runden nicht der Fall gewesen ist.“

Christoph Herics, Trainer SV Güssing:

„Wir konnten heute mit dem vorgelegten Tempo nicht mithalten, Pinkafeld ist eine Klassemannschaft. Wir hatten heute vier Ausfälle von Leistungsträgern, das konnten wir nicht kompensieren. Wir werden den Güssinger Weg fortsetzen und mit größtenteils Eigenbauspielern in die nächsten Begegnungen gehen. Heute haben sechs Spieler aus der ehemaligen U-16 gespielt und ihre Sache gut gemacht.“