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SV Leithaprodersdorf lässt ASK Kohfidisch keine Chance

Der Zweitplatzierte der Burgenlandliga, der SV Leithaprodersdorf, empfing in der LeithArena den ASK Kohfidisch zum Meisterschaftsspiel in der 9. Runde der Herbstsaison. Der SV hat zurzeit einen guten Lauf und wollte diesen auch prolongieren. Die Gäste, welche in der Vorwoche dem Spitzenreiter ein Remis abgetrotzt hatten, konnten diese Leistung heute nicht abrufen und gingen mit 5:2 unter. Für Leithaprodersdorf war es der 7. Sieg in Folge und eine gelungene Generalprobe für das Spitzenspiel am kommenden Freitag in Parndorf.

Offener Schlagabtausch

Von Beginn an entwickelte sich ein abwechslungsreiches Spiel auf Augenhöhe, beide Teams kämpften um jeden Zentimeter Boden. In der 15. Minute war es Noel Kustor, der die Hausherren nach einem sensationellen Pass in die Tiefe mit 1:0 in Führung brachte. Vier Minuten später trug sich Benjamin Petö in die Torschützenliste ein, als er einen Stanglpass im Tor der Auswärtigen unterbrachte. In der 20. Minute kam die Antwort der Gäste, als Julian Binder einen Handelfmeter sicher zum 1:2-Anschlusstreffer einschoss. In der 26. Minute ging der Torreigen weiter, als Tobias Beran mit einem knallharten Schuss zum 3:1 einlochte. Im Anschluss daran versemmelte Julian Binder seinen zweiten Strafstoß, dieser wurde von Torhüter Manuel Kassal gehalten. Kurz vor dem Pausenpfiff gelang wiederum Benjamin Petö mit einem sehenswerten Treffer das 4:1, was gleichzeitig auch der Pausenstand war.

Zweite Halbzeit ohne viele Höhepunkte

Zu Beginn der zweiten Halbzeit plätscherte die Begegnung so vor sich hin, die Hausherren verwalteten das Ergebnis, Kohfidisch fand keinen Zugriff zum Spiel. In der 68. Minute machte Patrick Mozelt per Elfmeter mit dem 5:1 den Deckel endgültig drauf. Das Freistoßtor von Julian Binder in der Nachspielzeit zum 2:5 war nur noch eine Ergebniskosmetik.

Stimmen zum Spiel

Peter Benes, Trainer SV Leithaprodersdorf:

„In den ersten 20 Minuten war die Partie auf Augenhöhe, Kohfidisch machte den Versuch, mitzuspielen und sich nicht nur hinten reinzustellen. Nach dem 2:0 haben wir mehr Räume vorgefunden und haben bis zur Pause mit 4:1 geführt. In der zweiten Halbzeit, nach dem 5:1, haben wir das Ergebnis verwaltet.“

Thomas Polzer, Obmann Stv. ASK Kohfidisch:

„Wir haben phasenweise gut mitgehalten, aber es war bitter für uns, dass wir zur Pause mit 4:1 zurückgelegen haben, obwohl wir gut mitgespielt hatten. Im Tor hatten wir den erst 16-jährigen Ersatztorhüter Nico Toth, der trotz der Gegentreffer eine gute Leistung gezeigt hat. Wir haben unsere Torchancen nicht genutzt, trotzdem ist das Ergebnis meiner Meinung nach zu hoch ausgefallen.“