Eine ambitionierte Nullnummer zwischen dem SAK und Ferlach!

Kalt war´s stark geregnet hat es und Tore gab es ebenfalls keine zu bejubeln. Dennoch war das 0:0 vom SAK Klagenfurt 1b gegen die DSG Ferlach kein schlechtes Spiel, gehört in die Kategorie „torlos aber ambitioniert“. Beide Teams fanden sich nie mit der Punkteteilung ab sie kam dennoch und so richtig weiter half das Remis beiden Teams nicht.

 

SAK-Amateure- Team mit zwei Heimstätten

Die SAK-Amateure haben im Verein eine ganz klar abgegrenzte Funktion. Hat die erste Mannschaft Ausfälle, dann müssen oder dürfen Spieler aus der zweiten Mannschaft nachrücken. Andererseits führt man rekonvaleszente Spieler der ersten Mannschaft langsam wieder auf Liganiveau heran. Die Trainingspläne sind identische, das Training mit der Kampfmannschaft erfolgt parallel. Das unterscheidet sich nicht gravierend von anderen 1b-Teams. Das Besondere an den SAK-Amateuren ist der Umstand, dass auf zwei Heimplätzen gespielt wird. Wiederndorf gegen die Clubs aus dem Unterland/Lavanttal und Klagenfurt, wenn es gegen die Rosentaler Clubs wie eben jüngst die DSG Ferlach geht. Das ist auch der ganz besonderen Geschichte des SAK geschuldet.

DSG Ferlach drückt in der 1. Halbzeit

Ferlach ließ in der letzten Runde aufhorchen, da gab es einen Sieg über ULO-Absteiger Eisenkappel. Ein weiterer Sieg in Welzenegg wäre für die Rosentaler immens wichtig gewesen- man wäre dann wirklich im gesicherten Mittelfeld angekommen. Demgemäß forsch ging es die Seidl-Truppe an, suchte die schnellen Offensivakteure mit denen die SAK-Fohlen so ihre liebe Not hatten. Der SAK verzeichnete in dieser Phase nur eine Möglichkeit durch Fabijan Igerc- er traf aus aussichtsreicher Kopfball-Position den Ball nicht richtig.

Regenschlacht und offenes Visier in der zweiten Hälfte

In der zweiten Halbzeit stellte SAK-Trainer Benno Germadnig seine Elf um und der SAK kam wesentlich besser ins Spiel. Während nach und nach Starkregen einsetzte spielten beide Teams unverdrossen nach vorne und suchten die Entscheidung. Irgendwie war es spürbar- wenn einem Team nun ein Tor gelingt, dann war das zugleich die Entscheidung in dieser Begegnung. In der 68. Minute hatte SAK-Stürmer Nik Pacaric die ganz große Chance- Ferlach-Keeper Mario Tomic war am Boden, Pacaric schoss dennoch über das Tor. Es blieb beim letztlich doch gerechten Unentschieden.

Die Besten: Denis Dadic (DM) bzw.

Benno Germadnig (Trainer SAK): „die haben nicht umsonst vorige Woche Eisenkappel geschlagen und wir haben eine Zeitlang gebraucht um uns auf Ferlach einzustellen.“

 

 

 

 

 

 

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