Zerfahrene Partie zwischen Spittal und Wölfnitz endet mit glattem Heimsieg

SV Spittal/Drau
ASKÖ Wölfnitz

In der 27. Runde der Kärntner Liga duellierten sich der Tabellenneunte SV Spittal/Drau und der Tabellenfünfzehnte ASKÖ Wölfnitz. In der letzten Runde gewann der SV Spittal/Drau mit 3:1 gegen den SV Union Lind. Für Wölfnitz wäre hier ein Sieg im Hinblick auf den Kampf um den Klassenerhalt eigentlich Pflicht gewesen, doch am Ende setzten sich die Lieserstädter glatt mit 2:0 durch. Der Unparteiische dieser Partie hieß Günter Messner, der an den Seiten von Markus Piuk und Andreas Schorli unterstützt wurde.

Keine Tore in Halbzeit 1

In den ersten 45 Minuten gibt es für beide Seiten nichts zu bejubeln, keinem der beiden Teams gelingt ein Treffer. Es entwickelt sich eine spielerisch schwache und zerfahrene Partie in der beide Mannschaften nicht wirklich zu zwingenden Torchancen kommen. In der 41. Minute kommt die gelbe Karte zum Einsatz - Mario Mihajlovic wird verwarnt. Nach 46 Minuten schickt Schiedsrichter Günter Messner beide Teams in die Kabinen, die Zuschauer dürfen sich auf eine spannende zweite Hälfte freuen.

Spittal setzt sich durch

Nach 54 Minuten bleibt der Tormann der Gäste nur zweiter Sieger und Giorgio Anastasi trifft zum 1:0. Daniel Trupp verlängert eine Flanke von der Seite - Anastasi steht genau richtig und köpfelt zur Führung für die Heimmannschaft ein. Der eingewechselte Michael Oberwinkler stellt in der Schlussminute sein Können unter Beweis und bugsiert das Runde ins Eckige. Spittal erkämpft sich den Ball und Giorgio Anastasi spielt einen Stangler von der rechten Seite, den Michael Oberwinkler zum 2:0-Endstand in die Maschen setzt. Nach dem Schlusspfiff bejubelt SV Spittal/Drau drei Punkte und geht mit Selbstvertrauen in die kommende Partie gegen SK Maria Saal. ASKÖ Wölfnitz hingegen muss die Niederlage erst verdauen und hat gegen SAK Klagenfurt die nächste Möglichkeit, wieder anzuschreiben. In der zweiten Halbzeit griff der Unparteiische insgesamt sechs Mal zur gelben Karte (Cemal Amet 71.; Johannes Mederer 77.; Daniel Wernig 88.; Stefan Franz 90.; Kevin Mpaka 90.; Florian Bidovec 93.)

Rudolf Schönherr, Trainer Spittal/Drau: „In den ersten 30 Minuten waren wir nicht gut und taten uns schwer. Wir mussten zweimal verletzungsbedingt wechseln und das Spiel war zerfahren, weil auch der Gegner nicht viel für das Spiel tat. Gegen Ende der ersten Hälfte wurden wir stärker und wir haben uns für die zweite Halbzeit vorgenommen, auf Angriff zu gehen – das ist uns sehr gut gelungen. Wir lieferten ein dominantes und schnelles Spiel, doch auch Wölfnitz fand ein paar Möglichkeiten vor. Wir hätten noch das eine oder andere Tor mehr schießen müssen und der Sieg war absolut verdient.“

Die Besten:
SV Spittal/Drau: Felix Hutter (Verteidigung), Rafael Graf (Verteidigung), Michael Oberwinkler (Mittelfeld)

knoppi1

Rugby & Fußball stammen aus derselben Ursuppe. Ex-Fußballer können heute immer noch schnell im Rugby Fuß fassen. In Kärnten in Klagenfurt & Steinfeld.
 

 

 

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