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Kuchl dreht gegen FC Pinzgau nach Rückstand auf

Der SV Kuchl konnte am vergangenen Samstag das Duell mit dem FC Pinzgau Saalfelden mit 2:1 für sich entscheiden. Nachdem die Gäste durch Raphael Streitwieser in Führung gegangen waren, drehten Christoph Hübl und Florian Kiss den Spieß im weiteren Verlauf um. Schon am kommenden Mittwoch stehen sich die beiden Teams im Salzburger Landescup gegenüber, ehe am Wochenende in der Regionalliga Salzburg das Triple abgeschlossen wird.

 

Fotocredit: Adi Aschauer (ARCHIVBILD)

 

Gleichstand zur Pause 

In etwa 350 Zuschauer sahen vom Ankick weg ein recht abwechslungsreiches Fußballspiel, in dem sich die heimischen Kuchler leichte Vorteile erarbeiten konnten. Während der SVK mutig und erfrischend nach vorne spielte, versuchten die Saalfeldner mit einer kompakten Defensivarbeit zu punkten. Nach etwas mehr als 20 Minuten hieß es plötzlich 0:1, als ein Weitschuss von Streitwieser im Gehäuse einschlug (23.). In weiterer Folge versuchten die Ziege-Männer nachzulegen, doch ausgerechnet in einer Phase, in der man aktiver war, mussten die Pinzgauer den Ausgleichstreffer hinnehmen: Hübl nützte einen Stellungsfehler eiskalt aus, stellte auf 1:1 (31.). Gegen Ende der ersten Halbzeit fanden beide Teams jeweils eine gute Chance auf den zweiten Treffer vor. Erst konnte sich FCPS-Handschuh Schröcker nach einem gut getretenen Freistoß auszeichnen, ehe Tandari auf der Gegenseite nur um wenige Zentimeter verzog.

 

Ziege: "Kuchl hat verdient gewonnen"

Die zweite Spielhälfte sollte für die Pinzgauer alles andere als optimal beginnen. Nachdem die Hausherren einen Sitzer ausgelassen hatten, zappelte das Spielgerät nach einer herrlichen Volleyabnahme von Kiss im Netz - 2:1 (49.). Zwar verfehlte der eingewechselte Joao Pedro die Kuchl-Hütte später um Haaresbreite, die besseren Möglichkeiten fand in der zweiten Halbzeit ganz klar die Buck-Elf vor. Das abschließende Highlight gab's im Nachschlag, als Schröcker wegen Torraubs die Rote Karte sah (92.). "Kuchl war über 90 Minuten die bessere Mannschaft und hat verdient gewonnen", gab sich Saalfelden-Dompteur Christian Ziege sportlich fair. "Wir haben zwar versucht dagegenzuhalten, das ist uns aber über weite Teile des Spiels nicht gelungen."

 

Der Beste beim FC Pinzgau: Streitwieser