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Verletzungsteufel schlug bei SC Maccabi eiskalt zu!

Dass es keine leichte Hinrunde für den SC Maccabi Wien war, ist aus dem Gespräch mit Chefcoach Milan Sprecakovic ganz klar und deutlich herauszuhören. "Mit diesem Verletzungspech hatten wir kaum die Möglichkeit besser zu performen." In Anbetracht der Tatsache, dass gleich 7 Stammspieler langfristig außer Gefecht waren, ist Platz 4 mit 22 Punkten sogar noch beachtlich, wenngleich die Ziele vergangenen Sommer doch höher ausgesteckt wurden. Warum man trotzdem nicht gänzlich unzufrieden ist und wie man die restliche Saison noch bestreiten will, hat sich Sprecakovic im Interview entlocken lassen.

Mit kompletter Mannschaft viel Luft nach oben!

Dass Maccabi mit der kompetten Mannschaft zumindest punktemäßig wohl besser abgeschnitten hätte ist man sich im Verein bewusst. Auch Trainer Milan Sprecakovic sieht das so, ist sich jedoch klar, dass man sich davon nichts kaufen kann. " Ich bin nun erstmal froh, dass 6 der 7 Langzeitverletzten wieder voll im Training sind und hoffe, dass das Pech nun zu Ende ist. Wir konnten uns punktuell verstärken und gehen voll motiviert ins Frühjahr." Das Problem an der Hinrunde war oft, dass man sich aufgrund der dezimierten Möglichkeiten an den Gegner anpassen musste und ihm nicht das eigene Spiel aufzwingen konnte. Das soll sich laut Sprecakovic in der Rückrunde auf jeden Fall ändern. "Mit dem Aufstieg wird es vermutlich schwer, doch egal welches Team am Ende vorne steht, vorher müssen sie noch einmal uns schlagen."

Mittelfristige Zukunft wichtig!

Generell sieht man die Rückrunde jedoch nur als Vorbereitung für die kommende Saison. "Wichtig ist uns, dass die gesamte Mannschaft noch kompakter agiert und ab der neuen Saison noch besser eingespielt ist. Wir denken da eher zukunftsorientert. Klar versuchen wir im Frühjahr jedes Spiel zu gewinnen, das ist auch unser Anspruch. Ab nächsten Sommer wollen wir dann aber so richtig angreifen. Trotzdem rechne ich mir noch etwas aus. Ein Platz unter den Top 3 sollte mit Sicherheit noch möglich sein." Trotz der unglaublichen Verletzungsmisere ist Milan Sprecakovic also nach wie vor optimistisch und freut sich auch schon wieder auf den Rückrundenstart. Die Vorbereitung läuft aktuell reibungslos, nach einem harten Herbst wie Balsam auf den Wunden des Trainers von Maccabi Wien.

 

Marco Wiedermann