Schwechater Konstanz trägt Früchte!

Nach einer mehr als spannenden Herbstsaison in der Wiener Stadtliga lacht der SV Schwechat als Tabellenführer, Herbstmeister und Winterkönig von der Spitze der Liga und geht als großer Gejagder in das Fußballjahr 2023. Zeit um das so erfolgreiche vergangene Jahr Revue passieren zu lassen und die sportliche Entwicklung der Schwechater genauer unter die Lupe zu nehmen. Sportchef Dejan Mladenov zeigt sich im Interview mehr als zufrieden mit dem Abschneiden des Wiener Stadtligisten. Dass das jedoch kein Zufall ist, darauf weist Mladenov ausdrücklich hin.

3 Jahre Konstanz bringen Erfolg

Für Mladenov ist klar, was der Hauptgrund für den sportlichen Erfolgslauf im Herbst war: "Konstanz. Zum einen Konstanz was die mannschaftliche Zusammensetzung im Herbst betraf, denn von Verletzungen sind wir über weite Strecken verschont geblieben - ganz im Gegensatz zu den Vorjahren. Zum anderen Konstanz auf kadertechnischer Seite." Dabei spricht Mladenov die geringe Fluktuation der letzten knapp 3 Jahre im Kader an. "Die Jungs spielen zu knapp 85% in der gleichen Besetzung wie in den Vorjahren, da lernt man sich und die Charaktere natürlich kennen." 

Nachwuchsarbeit als Erfolgsgarant

Ausschlaggebend für die Konstanz im Kader sei auch die ausgezeichnete Jugendarbeit im Verein. "Sehr viele Spieler in der Kampfmannschaft sind Eigenbauspieler und kennen sowohl Spielweise als auch Philosophie. Die Anpassung ist dadurch natürlich leichter." Diese Vorgehensweise zeichne auch die Philosophie des Vereins aus. "Wir investieren sehr viel in unsere Jugendarbeit, von der Ausbildung aller Trainer bishin zu eigenen Fitness- und Individualtrainern für die Spieler. In der Regel schaffen es jedes Jahr 3-5 junge Spieler in die Kampfmannschaft. Doch auch für jene die es nicht so schnell schaffen, bieten die U18 und U23 eine ideale Plattform sich zu präsentieren. Nicht umsonst ist unsere U23 ebenfalls Herbstmeister", zeigt sich der Sportliche Leiter der Schwechater stolz. 

Keine Transfers geplant

Veränderungen im Kader können es zwar durchaus geben, doch aktiv am Transfermarkt werde man nicht teilnehmen. "Wenn neue Spieler kommen, dann höchstens Eigenbauspieler. Es wurden bereits Gespräche mit den U23-Trainern geführt, um junge Spieler die für den Vorbereitungskader infrage kommen könnten zu eruieren. Ob die dann schon im Frühjahr oder erst im Sommer in die KM vorstoßen, wird sich zeigen". Die Vorbereitung mit der Kampfmannschaft beginne nach entsprechendem Hometraining mit aufgezeichneten Dauerläufen am 16. Jänner. 

Aufstieg kein Muss aber ein Ansporn

"Wir haben den Meistertitel und Aufstieg nicht als Muss-Ziel ausgegeben aber der Vorteil ist, dass die Jungs derart motiviert sind und genau das aber schaffen wollen, dass ich mich schon richtig auf das Frühjahr freue. Leicht wird es aber nicht, denn es ist etwas anderes Jäger oder Gejagder zu sein." Die Jäger seien durchwegs gute Mannschaften, die man auf keinen Fall unterschätzen dürfe. "Man hat schon im Herbst gesehen, dass Mannschaften wie SV Donau, FavAC oder Sportunion Mauer sehr starke Mannschaften sind", weiß Mladenov um enge Duelle an der Tabellenspitze. Wichtig ist ihm aber ohnehin etwas anderes: "Ich wünsche mir, dass alle Spieler gesund bleiben und was dann sportlich möglich ist, wird man im Sommer sehen."

 

MW

 


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