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Landesliga Ost

SV Bad Schallerbach plant Kadererweiterung

Nach dem Abstieg aus der OÖ-Liga kam der SV sedda Bad Schallerbach einen Stock tiefer gut an. Die Mannen von Coach Samir Hasanovic starteten in der Landesliga Ost mit einer beeindruckenden Siegesserie, in der zweiten Herbsthälfte lief es jedoch nicht Wunsch. Die "Bad-Kicker" sammelten in der Hinrunde aber 28 Punkte und überwintern als Zweiter nur drei Zähler hinter dem Herbstmeister aus Pregarten. "Wir sind mit der Gesamt-Bilanz zufrieden und haben das Ziel, um den Aufstieg ein ernstes Wort mitzureden, erreicht, nach der sensationellen Siegesserie hat sich aber zum einen eine Selbstzufriedenheit eingeschlichen, und zum anderen hatten wir mit dem kleinen Kader zu kämpfen", erklärt Sportchef Harald Ruckendorfer, der in der Winterpause den Kader aufstocken möchte und demnach Ausschau nach ein, zwei neuen Kräften hält.

 

Sensationelle Siegesserie

"Es war im Sommer nicht einfach, denn nach rund zwei Jahrzehnten in der OÖ-Liga mussten wir den Abstieg verkraften, zudem ist die Landesliga für uns Neuland. Da wir zunächst nicht gewusst haben, welcher Gruppe wir zugeteilt werden, haben sich die Verhandlungen mit möglichen Neuerwerbungen schwierig gestaltet. Nichtsdestotrotz ist es uns gelungen, einen starken Kader zusammenzustellen", so Ruckendorfer, der die Siegesserie am Beginn der Saison nicht wirklich erklären kann. "Es ist nicht selbstverständlich, dass man nach einem Abstieg in der Tabelle sofort ganz oben steht und zudem die ersten sieben Spiele allesamt gewinnt. Hätten sich die 28 gesammelten Punkte anders aufgeteilt, könnte man von einer bärenstarken Hinrunde sprechen. Aber der kleine Hänger in der zweiten Herbsthälfte hat uns doch ein wenig nachdenklich gestimmt, wenngleich wir mit dem Abschneiden zufrieden und im Aufstiegskampf mittendrin und voll dabei sind".

 

Blitzsaubere Heim-Bilanz - 15 Guerrib-Tore

Nach sieben Siegen am Stück hat der Pfeil in der zweiten Herbsthälfte nicht immer in die gewünschte Richtung gezeigt, ging von den restlichen sechs Spielen die Hälfte verloren, konnten nur zwei weitere "Dreier" eingefahren werden. "Bei der ersten Niederlage in Gallneukirchen haben wir nicht schlecht gespielt, uns jedoch selbst geschlagen. Die Klatsche in Pregarten war eine Eintagsfliege. Richtig weh getan hat aber die 2:5-Pleite zum Herbstausklang bei Admria Linz. Diese Niederlage war unnötig und haben am Bachlberg Punkte liegen lassen", weiß der Sportchef, der sich über eine blitzsaubere Heim-Bilanz freut. Die sieben bisherigen Heimspiele konnte der Tabellenzweite allesamt gewinnen, in der Fremde ergatterte die Hasanovic-Elf aber nur sieben Punkte. "Wir freuen uns über die enorme Heimstärke, sind uns der Auswärtsschwäche aber bewusst und werden in diesem Bereich den Hebel ansetzen, zumal wir in der Rückrunde die ersten drei Spiele in Fremde bestreiten müssen", meint Harald Ruckendorfer. Die Kicker aus Bad Schallerbach bejubelten im Herbst 32 Treffer, knapp die Hälfte davon gingen auf das Konto von Miliam Guerrib, der mit 15 Toren zum Torschützenkönig avancierte. Der Aufstiegsaspirant kassierte 17 Gegentorte, elf davon in den letzten beiden Auswärtsspielen gegen Pregarten und Admira. "Auch wenn die beiden heftigen Niederlagen weh getan haben, war die Hinrunde unter dem Strich in Ordnung und überwintern in Lauerstellung", ist der Sportchef in Summe zufrieden.

 

Ausschau nach neuen Kräften

Nach dem Ende der Herbstsaison hat Coach Hasanovic seinen Mannen ein Heim-Programm mit auf den Weg gegeben. Zudem wird in der Winterpause in der Halle trainiert, weiters stehen Lauf-Einheiten auf dem Programm. Am 15. Januar wird in Bad Schallerbach die Vorbereitung zur Rückrunde in Angriff genommen. Traditionell wird in der Aufbauzeit in Wallern ein Kurz-Trainingslager abgehalten "In der Vorbereitung wird nichts dem Zufall überlassen und das Training auch dahingehend ausgerichtet, die Auswärtsschwäche zu beheben", so Ruckendorfer, der in der Winterpause nach neuen Kräften bzw. Verstärkungen Ausschau hält. "Aufgrund von Verletzungen ist unser kleiner Kader an die Grenzen gestoßen, hat sich nach Ausfällen die Mannschaft quasi selbst aufgestellt. Wir wollen den Kader etwas breiter aufstellen und dadurch den Konkurrenzkampf beleben". Auch wenn auf die Kicker ein weiter Weg wartet, liebäugelt man in Bad Schallerbach insgeheim mit dem sofortigen Wiederaufstieg. "Wir sind bislang auf einem guten Weg und halten an unserem Ziel fest. Aber der Herbstmeister aus Pregarten verfügt über eine bärenstarke Mannschaft, zudem ist auch die Union St. Martin im Aufstiegskampf präsent. Aufgrund der aktuellen Tabellensituation muss man auch St. Magdalena auf der Rechnung haben", erwartet der Sportchef im Frühjahr einen spannenden Titelkampf.

 

Günter Schlenkrich

 

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