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OÖ-Liga

ASV St. Marienkirchen/Polsenz: "Die Anderen sind auch keine Nasenbohrer"

Im Vorjahr kam der ASV Gastro Profi St. Marienkirchen/Polsenz als 14. ins Ziel und konnte den Klassenerhalt erst am allerletzten Spieltag feiern. Auch in der aktuellen Saison der OÖ-Liga wirft das Abstiegsgespenst einen intensiven Blick auf die "Samareiner". Der ASV sammelte in der Hinrunde lediglich zwölf Punkte und weiß in der Tabelle nur das Schlusslicht aus Andorf hinter sich, vom rettenden Ufer sind die Mannen von Neo-Trainer Andreas Luksch aber nur aufgrund der um einen Treffer schlechteren Tordifferenz getrennt. "Auch wenn es für einen Verein wie den unseren vorwiegend darum geht, die Klasse zu halten, hätten wir uns doch etwas mehr erwartet. Aber zum einen war im Sommer bei den Transfers der eine oder andere Fehlgriff dabei, und zum anderen war in der Hinrunde der Wurm drinnen", erklärt Obmann Christian Ortner, der in der Winterpause intensiv Ausschau nach Verstärkungen hält.

 

Solidem Saisonstart folgte Niederlagenserie

Die Kicker aus St. Marienkirchen verzeichneten einen soliden Saisonstart und sammelten in den ersten vier Runden fünf Punkte. Von den folgenden zehn Spielen gingen jedoch nicht weniger als acht verloren, wanderten lediglich vier weitere Zähler auf das "Samareiner" Konto. Doch im letzten Match des Jahres konnte gegen Edelweiß Linz mit dem ersten Heimsieg seit 28. April ein ungemein wichtiger "Dreier" eingefahren werden. "Die Tabellensituation ist prekär, dieser Sieg war aber enorm wichtig. Denn mit diesem Erfolg haben wir Anschluss ans untere Mittelfeld der Tabelle gefunden und konnten mit einem positiven Gefühl in die Winterpause gehen", weiß der Obmann. "Wir sind gut gestartet und haben am Beginn der Saison gegen Top-Teams wie Oedt oder Wallern ausgezeichnete Leistungen abgeliefert. Doch gegen die vermeintlich gleichwertigen Gegner ist der Schuss nach hinten los gegangen. Im Herbst hat ab und an das nötige Glück gefehlt, aber grundsätzlich war in der Hinrunde Wurm drinnen".

 

Heimschwäche und zu viele Gegentore

In St. Marienkirchen sind zwei Baustellen auszumachen. Während immerhin vier Mannschaften weniger Treffer bejubeln konnten, kassierte lediglich Schlusslicht Andorf mehr Gegentore. "Dieses Problem ist seit vielen Jahren akut und wollten es in dieser Saison eigentlich ausmerzen. Doch obwohl das Spielsystem umgestellt wurde, haben wir erneut jede Menge Tore erhalten. Nicht zuletzt aus diesem Grund haben wir uns entschlossen, den Trainer zu wechseln, wenngleich wir mit der Arbeit von Jürgen Aschauer nicht unzufrieden waren. Aber unter seiner Leitung sowie der Führung von Ex-Sportchef Menges haben wir 2017 unter dem Strich einfach zu wenig gepunktet", meint Christian Ortner, dem die dürftige Bilanz in der Gooix Group Arena Sorgen bereitet. Der Nachzügler konnte in den der Fremde den Platz immerhin zwei Mal als Sieger verlassen, in sieben Heimspielen sprangen aber nur fünf Punkte heraus. "Die einstige Heimstärke ist uns leider abhanden gekommen, wenngleich wir über tolle Fans verfügen und die Hütte zumeist voll ist. Um die Klasse eneut halten zu können, müssen wir im neuen Jahr mehr Heimspiele gewinnen", so Ortner.

 

Nach fixem Abgang, Ausschau nach Verstärkungen

Unter Neo-Coach Luksch wurde im November nachtrainiert, aktuell genießen die "Samareiner" die Winterpause. Am 8. Januar ist Schluss mit lustig, wenn der Startschuss zur Vorbereitung fällt. Beim Tfainingsauftakt wird Andreas Luksch einen Kicker nicht begrüßen können, kehrt der ungarische Offensivspieler Marcell Fekete wieder in seine Heimat zurück. Nach dem Jahreswechsel wird vermutlich der eine oder andere neue Spieler den Weg nach St. Marienkirchen finden. "Auch wenn wir zu viele Gegentore kassiert haben, halten wir in erster Linie Auschau nach einem Angreifer, da uns seit geraumer Zeit ein durchschlagskräftiger Stürmer fehlt. Es wird sich im Witner etwas tun und haben auch schon Gespräche geführt, bislang ist aber noch kein weißer Rauch aufgestiegen, "geht der Obmann von ein, zwei oder drei Neuerwerbungen aus.

 

Zuversicht in St. Marienkirchen

Obwohl die Luksch-Elf in der Abstiegszone überwintert, ist man in St. Marienkirchen fest davon überzeugt, auch im neuen Jahr das rettende Ufer zu erreichen. "Der Klassenerhalt war und bleibt das Ziel und sind zuversichtlich, die Liga wieder halten zu können, wenngleich auch die Anderen keine Nasenbohrer sind. In der Tabelle ist es bis zum zehnten oder elften Platz nicht allzu weit, weshalb wir unser Vorhaben durchaus realisieren können", meint der Obmann. "Die Platzierung ist sekundär, wichtig ist, dass wir am Ende über dem Strich stehen und den Klassenerhalt wenn möglich frühzeitig unter Dach und Dach bringen", hofft Christian Ortner, um den Ligaverbleib nicht bis zum Schluss zittern zu müssen.

 

Günter Schlenkrich

 

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