SV Antau startet in die Ungewissheit der Rückrunde

4 Siege aus den letzten 5 Runden, bei einem Torverhältnis von 25:5, diese Zahlen allein sollten genug Schwung geben, um den Aufwärtstrend beim SV Antau weiter aufrecht zu erhalten. Doch vorerst benötigt das Team rund um Trainer Viktor Hanak eine Standortbestimmung für Saisonhälfte Nummer zwei, denn die stärkste Tormaschinerie der 2. Klasse Mitte (40 Tore) bestreitet die Rückrunde ohne ihren Top-Stürmer Donat Varga, welcher ab sofort für den momentanen Tabellenführer, SC Wiesen, auflaufen wird. Wie sich der Verlust auswirkt, wird sich schon früh zeigen.

Ein starkes Finish mit großem Fragezeichen

Rückblickend war die erste Hälfte der Saison kein Selbstläufer für den SV Antau, insbesondere der Start der Meisterschaft sollte sich als große Herausforderung herauskristallisieren, bestätigt auch Trainer Viktor Hanak in einem Resümee der ersten Spielzeit: „Teilweise gut, teilweise schlecht, das Problem war die Menge an Gegentoren die das Team zu oft Punkte gekostet hat. Zu Schluss haben wir dann doch sehr gut gespielt und aus 5 Spielen, 4 Siege geholt.“

Warum man in Antau dennoch auf die Euphoriebremse steigt, liegt unter anderem am Abgang einiger Leistungsträger, darunter der des Stürmers Donat Varga. „Ja, ein wichtiger Teil unserer Mannschaft hat uns Richtung Wiesen verlassen. Ein Spieler der mit seiner Qualität natürlich nicht von heute auf morgen 1:1 ersetzt werden kann.“, meinte auch Trainer Viktor Hanak zu der derzeitigen Lage. Umso schneller sollen die Neuzugänge integriert werden. Marko Ilic und Stefan Hahnekamp sollen die beiden Abgänge von Donat Varga und Marton Horvath kompensieren. Trotz früherer Zusammenarbeit beim SC Trausdorf gilt eines: „Das Leistungsprinzip besteht, wer gut trainiert und genauso spielt wird aufgestellt, egal ob ich ihn kenne“, sagte Hanak.

Wohin entwickelt sich der Trend?

Waren Prognosen noch nie einfach, so verhalten sie sich in diesem Falle noch verzwickter, erkennt auch Viktor Hanak: „Ohne ihn (Donat Varga, Anm.) macht eine Prognose eher weniger Sinn.  Wir werden Schritt für Schritt machen und dann sehen was wir besser oder schlechter machen können.“ Dennoch gelten die ersten zwei Partien gegen den Tabellenführer SC Wiesen, sowie das darauffolgende Spiel gegen den Tabellennachbarn UFC Mannersdorf als wichtige Standortbestimmungen für den weiteren Verlauf der Rückrunde. „Wir werden schauen, dass wir in den ersten Spielen gleich stark aus der Pause kommen können“, so Hanak, für den der Aufstieg zum momentanen Zeitpunkt aber keine große Rolle spielt. „7 Punkte Rückstand, wir würden den Aufstieg in jedem Fall nehmen, wenn er angeboten wird, aber es wird sich schon nach den ersten beiden Spielen zeigen wer das Potenzial für Platz 2 hat“, sagte der Trainer, für den jedoch eines klar ist: „Wiesen ist klarer Favorit auf die Meisterschaft, die anderen schätze ich ein klares Stück dahinter ein.“

„Der Verein macht keine finanziellen Experimente“

Der SV Lutzmannsburg verkündete vor kurzem die Einstellung des Spielbetriebes, dies soll beim SV Antau allerdings keine Sorge darstellen. „Die Vereinsführung rund um den Obmann macht eine sehr gute Arbeit mit dem Wenigen was zur Verfügung steht, da macht der Verein auch keine finanziellen Experimente“, so Hanak. Wie sich ein Aufstieg auf die Lage auswirken würde, ist zum jetzigen Zeitpunkt zweitrangig und beim Thema Spielergehälter setzt der SV Antau beinahe zur Gänze auf einheimische Spieler: „Die Jungs haben eine super Qualität, und spielen mit Herz Fußball, nicht um des Geldes wegen, in dem Punkt sind wir zum Glück sehr weit vorne zu finden“, so der Trainer des SV Antau.

 

 

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