Aderlass mit happigen Folgen beim SC Trausdorf

Wieder hat sich ein Verein in die letzte Spielklasse der Amateurligen im Burgenland zurücksetzen lassen. Dieses Mal ist es der SC Trausdorf, für den alle Rettungsversuche gescheitert sind. Es ist schon ein ansehnlicher Aderlass, den der SC Trausdorf über sich hat ergehen lassen müssen. Nach einer miserablen Herbstsaison 2019 mit dem letzten Tabellenplatz haben viele Spieler den Verein verlassen

In der Corona Pause wurde nach einer Lösung gesucht und diese war relativ schnell gefunden, eine Spielgemeinschaft mit dem ASV Steinbrunn wurde ins Auge gefasst, wären da nicht die Vorgaben des BFV gewesen, dass für eine SpG zwei Gemeinden aneinandergrenzen müssen. Also wurde ein Antrag beim BFV gestellt für eine Rückversetzung in die 1. Klasse Nord, dieser wurde aber abgelehnt und so landete man nun in der 2. Klasse Nord.

Wir werden den Verein neu aufstellen

Ligaportal sprach mit Obmann Günter Guszics vom SC Trausdorf, wie er nach dem Scheitern der SpG die Zukunft für den SC sieht:

„Wir werden den Verein neu aufstellen, denn alle Legionäre haben den Verein verlassen, mit jungen Eigenbauspielern und Spielern aus der Umgebung in die Meisterschaft gehen, wir sind voll in der Kaderplanung und bis zum 15. Juli 2020 ( Ende der Transferzeit) haben wir noch Zeit, genügend Spieler für zwei Mannschaften an Bord zu bekommen“ meint der Obmann. „Natürlich müssen wir uns auch nach 2-3 erfahrenen Spieler umsehen, denn die jungen Spieler wären ohne Leitfiguren überfordert“.

Was die Trainerfrage und die Pacht mit Esterhazy betrifft, äußerte sich Guszics folgendermaßen:

„Trainer Gigel Ileana wird die Mannschaft auch in der 2.Klasse Nord betreuen, er freut sich schon auf die Arbeit mit den jungen Spielern. Was die Pacht mit Esterhazy betrifft, diese wurde um 3 Jahre bis 2023 verlängert“

Welche Hoffnungen hat der Obmann für die kommende Saison:

„Ich bin mir sicher, dass sich die jungen Spieler entwickeln werden und wir auch ohne Legionäre einen Platz im Mittelfeld der Tabelle belegen werden“ sagt Günter Guszics abschließend.

In seinem Interview mit Ligaportal Anfang April 2020 äußerte sich der Obmann Werner Zwickl vom UFC Tadten wie folgt: „Die momentane Situation im Amateurfußballbereich aufgrund des Corona-Virus sieht er als die große Chance einer Radikallösung, einem Neuanfang des Fußballs auf den Dörfern mit nur einheimischen Spielern und ohne bezahlte Legionäre“.

Wie recht Werner Zwickl schon damals hatte!

 

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