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VIDEO: Wende im Abbruchspiel - KSV Ankerbrot wehrt sich gegen falsche Vorwürfe vehement!

Die Wogen gehen nach dem Abbruchspiel der Oberliga A zwischen dem KSV Ankerbrot Monte Laa und dem FC Besiktas Wiener Adler jetzt so richtig hoch. Während Besiktas-Obmann Yasar Ersoy auf Nachfrage von Ligaportal noch von deeskalierender Stimmung sprach (Ligaportal berichtete: Spielabbruch in Wiener Unterliga! Ordnerdienst verhindert Spielfortsetzung!), wehrt sich Zemri Deari, Präsident des KSV Ankerbrot, nun vehement gegen diese falsche Darstellung. "Ganz im Gegenteil! Die Aggression ging von Besiktas aus, wie auf dem Video deutlich zu sehen ist." ligaportal.at hat das Video dieses Zwischenfalls für euch, siehe nachfolgend

Spielabbruch im Wiener Unterhaus

Gäste von Beginn an aggressiv

Schon bald nach Spielbeginn sei es von Seiten der Gäste zu Beschimpfungen und Provokationen gegen die Spieler der Hausherren gekommen. Den Gipfel fand die hitzige Partie, wie bereits bekannt, in Minute 42. Da beging der Kapitän der Gäste, Fatih Mutlu, ein taktisches Foul an Arijeton Ziba. Im Gemenge trat Mutlu gegen Arijeton nach, was dem Schiedsrichter jedoch nicht aufgefallen sein dürfte.  "Unser Spieler ließ sich zu einer Beleidigung hinreißen und wurde dafür auch zurecht des Platzes verwiesen", merkt Deari an. Nachdem einzelne Fans auf das Spielfeld stürmten, eskalierte die Situation zusehens. 

Zum Video (Quelle: RS Digital)

 

Heimtrainer mit Körperverletzung?

Mittendrin ein sehr erregter Gäste-Trainer, der im Gefecht offenbar einen Ordner verletzte. Immer wieder wurden aber auch Spieler der Hausherren attackiert. Der Bericht wurde laut Deari bereits an den Wiener Fußballverband weitergeleitet. "Nach dem Spiel haben uns die Fans der Gäste über eine Stunde nicht aus unserer Kabine gehen lassen", ist der Präsident noch immer erschüttert und weist auf fehlenden Respekt gegenüber Spielern, Trainerteam, Schiedsrichter und Zuschauern hin. 

"Wir als Verein möchten uns von jeglicher Gewalt und Beschimpfung distanzieren. Wir hoffen und wünschen uns, dass zukünftig solche Fälle auf keinem Sportplatz mehr vorkommen, denn Sport verbindet und bringt Menschen zusammen", schickt Deari abschließend noch eine Botschaft.