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2:3 bei Gerasdorf - Elektra kommt weiterhin nicht in Schwung!

Die 4. Runde der Wiener Stadtliga 2019/2020 brachte ua. das Duell zwischen dem SV Gerasdorf Stammersdorf und der AS Koma Elektra. Die Mannschaft von Trainer Michael Sonvilla, die gemeinsam mit der Vienna als Titelkandidat Nummer 1 gehandelt wurde, erlebte dabei früh in der Saison den nächsten Rückschlag. Nachdem man zuletzt zwei Unentschieden gegen zugegebenermaßen sehr starke Gegner, nämlich Vienna und WAF, holen konnte, setzte es nun auswärts bei der von Trainer Werner Hasenberger trainierten Mannschaft Gerasdorf Stammersdorf eine 2:3-Niederlage. Man bewies dabei zwar Herz und holte zweimal einen Rückstand auf, ungefähr 15 Minuten vor Schluss fing man sich jedoch den entscheidenden dritten Gegentreffer ein.

Viel Action in Halbzeit eins!

Los ging die Partie gleich einmal mit einem Rückschlag für die Hausherren. Nach einer unglücklichen Aktion musste Gerasdorf-Akteur Daniel Plank verletzt vom Spielfeld, für ihn kam Lukas Wallner. Es entwickelte sich allerdings in weiterer Folge eine hochspannende Begegnung zwischen zwei qualitativ hochwertigen Mannschaften. Die Hausherren gingen dann nach einer Viertelstunde verdient mit 1:0 in Führung. Florian Himler traf nach einer schönen Aktion zur Führung für Gerasdorf. Doch davon ließen sich die Gäste nicht weiter beirren und hatten keine 10 Minuten später bereits die Möglichkeit auf den Ausgleich. Manuel Salomon trat in Minute 23 zu einem verhängten Elfmeter an und erzielte sicher das 1:1. Beide Mannschaften waren sehr stark drauf und verstanden es immer wieder den Ball geschickt laufen zu lassen. Als bereits alles nach einem Unentschieden zur Pause aussah, hatten die Hausherren jedoch noch einen letzten Angriff parat. Diesen fälschte Elektra-Stürmer Lukas Kalser unglücklich ins eigene Tor ab und bescherte Werner Hasenberger und seiner Mannschaft eine glückliche 2:1-Pausenführung.

 Ausgleich für Elektra zu wenig!

Dass sich die Elektra nicht mit diesem unglücklichen Ergebnis zufriedengeben wollte, sah man gleich zu Beginn der zweiten Halbzeit. Kiril Ognyanov schaffte bereits drei Minuten nach Wiederanpfiff den Ausgleich für die Truppe von Michael Sonvilla (48.). Es entwickelte sich wie bereits im ersten Durchgang ein offener Schlagabtausch zwischen beiden Teams. Es gab Chancen auf beiden Seiten und viele gefährliche Situationen. Sowohl Gerasdorf als auch die Elektra waren einem Tor nahe. Gelungen ist es jedoch nur mehr den Hausherren, und zwar knapp 15 Minuten vor Schluss. Nach einem Foulspiel von Florian Schwartz im Strafraum zeigte der Unparteiische auf den Elfmeterpunkt. Diese Möglichkeit ließ sich Roman Holzgethan nicht entgehen und verwandelte sicher zum 3:2 für die Heimmannschaft (76.). Der Jubel kannte keine Grenzen. Die Führung war in Summe verdient, Gerasdorf einem Tor dann doch etwas näher. Die letzten Minuten wurden trotz knapper Führung und Drangphase heillos überstanden und so stand am Ende ein 3:2-Sieg auf der Anzeigetafel.

Diese Partie war absolut Werbung für den Wiener Fußball. Die ganze Begegnung war auf absolutem Topniveau, beide Mannschaften konnten spielerisch glänzen. Am Ende war Gerasdorf auch die etwas glücklichere Mannschaft, siegte dank eines Eigentores und eines Elfmeters mit 3:2. Nichts desto trotz war es ein starker Heimauftritt der Hasenberger-Elf. Für die Elektra setzte es im vierten Spiel die erste Niederlage. Aktuell läuft es für den Aufstiegsanwärter noch nicht nach Wunsch, die nächsten Spiele gegen vermeintlich leichtere Teams werden jedoch die Richtung für diese Spielzeit zeigen.

 

Die Besten: Roman Holzgethan (MS), Florian Himler (MIT) - Gerasdorf-Stammersdorf

Kiril Ognyanov (MIT), Florian Kalser (ST) - ASK Elektra

 

Marco Wiedermann

 

 

 

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